Bővebb ismertető
Landschaftsfotografie
Faszination Landschaft; Sonnenstrahlen und Wollen
geben der zerlrliifteten Bergtandschaft auf Hawaii
eine bizarre Wirliung. Oft dauern solche iVlomente nur Sekunden.
Gegenden wie die Toskana
sind ein Paradies für Landschaftsfotografen, doch echte Highlights findet man auch nicht allerorts. AuSergewöhnliche IVIotive liegen oft fern der Hauptverkehrsrouten und miissen erst entdeckt werden.
andschaften gehören mit zu den beliebtesten Motiven der Fotografen, insbesondere auf Reisen in ferne Länder aber aucfi in der heimiscinen Umgebung. Auf Reisen ist das Fremdartige einer Landschaft, die Weite, die Struitur oder auch die Farbigleit der Natur beeindrüciend. Die Ergebnisse nach der Entwicilung sind häufig jedoch enttäuschend, entsprechen sie doch nicht dem Gesehenen, dem Erlebten.
Gründe hierfür gibt es genügend:
1. Landschaften erlebt man emotional. Die Weite ist faszinierend, eine Lichtsituation, die für lurze Zeit eintritt, begeistert einen, die Stille oder das Auge nimmt Details wahr, ohne die Umgebung zu bewerten.
Diese Stimmungen beeinflussen den Eindruck einer Landschaft subjeltiv, wogegen die Kamera objeltiv sieht.
2. Die Großflächigleit einer Landschaft wird auf das Bildformat einge-schränkt und entspricht nie mehr dem Erlebten in natura,
3. Auf Fotos sind Landschaften zweidimensional, in Wirllichleit wirken Landschaften aber durch Weite, FHöhe undTiefe.
4. Unser Auge ignoriert vor Ort viele Dinge, die auf Fotos störend wirken. Besonders augenscheinlich wird dies bei elektrischen Leitungen, die ins Bild ragen oder auch bei Wolken, die fleckige Schatten auf den Boden werfen.
5. Bei Landschaften dominieren meist Grün- und Blautöne, die nicht immer miteinander harmonieren und auf dem Film u.U. zu kontrastarm wiedergegeben werden.
Dieses Buch soll helfen, die Faszina-
tion, die Landschaften ausüben, so in ein Bild zu übertragen, daß diese auch beim späteren Betrachten noch spürbar ist.
Das Buch zeigt auf, daß es gerade bei der Landschaftsfotografie nicht ausreicht, die Kamera mft Automatikeinstellung mehr oder weniger im Vorübergehen auf sein Motiv zu richten. Landschaftsfotografie - insbesondere wenn man sie engagiert betreibt - ist oftmals ungemütlich, unbequem und verlangt manchmal körperlichen Höchsteinsatz. Dafür erlebt man faszinierende Momente und begegnet der Natur auf ungewohnte Weise. Und erhält - vorausgesetzt man beherrscht die Technik - außergewöhnliche und meist nicht wiederholbare Bilder.
Erlebnis Landscliaft
Für den Landschaftsfotografen gibt es eigentlich nur zwei „Erlebnis"-Situa-tionen:
1. Die Landschaft, die er fotografiert, ist ihm bekannt, liegt vielleicht sogar in seiner näheren Umgebung.
2. Die Landschaft ist für ihn völlig neu, er befindet sich auf einer Reise durch eine ihm unbekannte Gegend. Beide Situationen fordern den Fotografen auf unterschiedliche Weise.
Auf Reisen habe ich mir angewöhnt, bei Landschaften, die ich zum ersten Mal besuche, das Fotografieren nicht sofort in den Mittelpunkt zu stellen. Natürlich habe ich die Kamera bei min schon um Motive, die ich entdecke, zu testen, d.h. durch den Sucher zu betrachten. Viel wichtiger aber ist es, sich zuerst einen Eindruck zu verschaffen, den Charakter der Landschaft zu ergründen, herauszufinden, wo die echten Highlights sind, welche Formensprache vorherrscht und welche