Bővebb ismertető
Liebe junge Freunde! Der groBe Erfolg des Buches „Mit Spulen, Draht und Morsetaste" und Eure zahlreichen Zuschriften bewegen mich, zu Beginn des zweiten Bandes allén jungen Bastelfreunden gemeinsam zu antworten und aiif die "wichtigsten Fragen nochmals einzugehen. Wir lernten miteinander die GrundbegrifFe der Elektroteehnik kennen, bastelten ein NaBelement, bauten einfache Schaltungen auf, wie Elektromagnet, Suramer, Morsestation, Wecker, Mikrofon, Telefon und Vermittlung. Wir bescháftigten uns mit dem Bau einer Fernsprechanlage und beendeten mit dem Detektorapparat unsere Arbeit. Ihr habt alles gebaut und seid kleine Fachleute, denen man schon mehr zutrauen kann. Der Verlag hat viele Briefe von Euch bekommen, die sich alle reclit zustimmend über das Buch áuBerten. Manch einer hatte Sorgen, sein Mikrofon sprach nicht an, ein anderer konnte diesen oder jenen Bauteil nicht in seinem Heimatort auftreiben. Ein groBer Wunsch wurde immer wieder geáuBert: „Wie baut man einen dralitlosen Sender?" Natürlich wáre es möglich, auf einigen Seiten den Sendevorgang zu erláutern und den Aufbau eines Gerátes zu heschreiben; aber dieSache hat einen groBen Haken: Solange Ihr Fernsprechverkehr auf eigenen Leitungen betreibt, seid Ihr ganz unter Euch - sozusagen in den eigenen vier Wánden. Ihr stört niemanden. Sowie Ihr aber zum drahtlosen Verkehr übergingt, stündet Ihr mitten in der Öffentlichkeit. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie sich ein Seifenkistenauto mitten auf einem Verkehrsknotenpunkt der Groí3stadt ausnimmt? Es ist schon beángstigend, überhaupt daran zu denken. Aber der Vergleich trifft haargenau. Schaltet bitté abends ein Radiogerát an, welche Füllé von Sendern falit da ein, sie stören und überlagern sich gegenseitig. Wenn Ihr nun gar die Kurzwelle mit angezogener Rückkopplung empfangt, so staunt Ihr, wie dicht dort alléin die Telegrafiesender beieinanderliegen. Im Verkehr mufí Ordnung herrschen, sonst gibt es Unfalle. Stellt Euch vor, Herr Müller freut sich auf ein abendliches Rundfunkprogramm. í