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1.Spinnangeln als AusgleichssportDer Angelsport trägt - ebenso wie die anderen Sportarten zur Gesunderhaltung und Lebensfreude, zu körperlicher und geistiger Frische bei. Eine ständig wachsende Zahl der Bürger der DDR findet besonders in den Sommermonaten bei diesem Sport Freude und Entspannung. Der Wunsch nach aktiver Erholung in der Natur, die Entwicklung der Touristik und des Camping und seit Einführung der Fünftage-Arbeitswoche auch die vermehrte Freizeit haben dem Angelsport viele neue Freunde gewonnen. Von den drei Hauptmethoden des sportlichen Angelns - Grundangeln, Spinnangeln, Flugangeln - sind es besonders die beiden letzteren, die ein beträchtliches Maß an geistigen und körperlichen Voraussetzungen erfordern.Der Spinnangler muß, wenn er an Fließgewässern oder an den Seen vom Ufer aus angelt, viel laufen, und dabei werden manchmal beachtliche Strecken zurückgelegt. Er läuft aber bei seiner Pirsch nicht nur, sondern muß oft auch über Gräben springen, steile Böschungen bewältigen, sich durch Gestrüpp und Unterholz seinen Weg bahnen oder auf unsicherem Boden im Wasser waten. Angelt er vom Boot aus, muß er rudern, selbst wenn er mit Motorkraft bis zu den Fangplätzen gelangt ist. Man spinnangelt ja niemals nur von einer Stelle aus, sondern wechselt häufig seinen Standort oder pirscht im Boot den Schilfgürtel ab. Da das Spinnangeln ganz besonders bei Wellengang erfolgreich ist, erfordert hier auch die Beherrschung des Bootes einen nicht geringen körperlichen Einsatz. Die Forderung, daß der Sportangler auch Schwimmer sein muß, ist vollauf gerechtfertigt, nicht nur, damit er sich selbst im Notfall retten kann, sondern damit er auch anderen verunglückten Personen Hilfe leisten kann.Die Handhabung der Wurfrute selbst erfordert ein inten-