Bővebb ismertető
Zimmerpflanzen gehören zur Wohnkultur und schmücken das Heim. Besonders im Winter, wenn es draufien kait und grau ist, sehnt sich der Mensch nach der Farbenvielfalt und dem Formenreichtum lebender Pflanzen. Aber nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer bereiten Zimmerpflanzen Freude, erhalten den Kontakt zur Natúr. In dem vorgelegten Ratgeber sind Hinweise und Anleitungen zur Pflege von Pflanzen im Zimmer zusammengestellt, die jeder Pflanzenfreund - auch mit nur geringen Kenntnissen - nachvollziehen kann. Dieses Buch vermittelt auch einen Überblick über die Pflanzen, die sich zur Kultur in Wohnráumen eignen. Es gibt Anleitung zur Hydrokultur und zur Betreuung der Pflanzen wáhrend des Urlaubs. Um den Bestand der gepflegten Pflanzen zu erhalten bzw. zu vergröfíern oder Freunden mit selber gezogenen Zierpflanzen eine Freude zu bereiten, werden die verschiedenen Methoden der Vermehrung sowie die Aufzucht dargestellt. Aus der Vielfalt der Pflanzenarten, ihren Formen und Sortén, die in unseren Wohnungen gedeihen, kann in diesem Buch nur eine Auswahl erfolgen. Es sind altbekannte oder auch neuere Zimmerpflanzen, die vorgestellt werden. Régiónál gibt es Abweichungen im Sortiment der gepflegten Arten. In einem Gebiet werden diese, in einem anderen jene háufiger kultiviert. Viele Pflanzenarten, die für die Zimmerpflege geeignet sind, befinden sich noch seiten in Kultur. Sie wurden in diesem Buch kaum behandelt. Sukkulentenspezialisten und Orchideenliebhaber mufí ich auf die Spezialliteratur verweisen. Auch Pflanzen, die typische Balkonblumen sind, wie Fuchsien, Zonalpelargonien (die beliebten Geranien vieler Pflanzenfreunde), konnten nicht einbezogen werden. Bei der Auswahl wurden aber besonders Pflanzenarten berücksichtigt, die für eine Pflege in zentralbeheizten Wohnráumen gut geeignet sind. Bei der Schreibweise der botanischen Pflanzennamen wurde weitgehend dem Zander, Handwörterbuch der Pflanzennamen von Encke, Buchheim und Seybold und bei den Worterklárungen Pflanzennamen und botanische Fachwörter von Schubert und Wagner gefolgt. Eine prázise Nomenklatur soll den Pflanzenfreund durch den Namenwirrwarr des Pflanzenangebots helfen. Ein Teil der bisher als Form bzw. Varietáten geführten Pflanzen werden, wie es in neuerer Zeit bei Kulturpflanzen üblich ist, als Sortén bezeichnet. Herrn Prof. Dr. Rudolf Schubert, Direktor des Botanischen Gartens der Sektion Biowissenschaften an der MartinLuther-Universitát Halle - Wittenberg, danke ich ganz herzlich, dafí er mir die Nutzung der reichhaltigen Sammlungen der Pflanzen dieser Einrichtung für die Erarbeitung des Buches ermöglichte. Ebenso danke ich dem Zeichner, Herrn Ernst Halwafí, Nossen, für die stets verstándnisvolle Bereitschaft bei der Erarbeitung der grafischen Darstellungen in hervorragender Qualitát. Auch Herrn Otfried Birnbaum, Halle-Süd, sei gedankt für die Bereitstellung zahlreicher Farbfotos. Nicht zuletzt gilt mein besonderer Dank dem Verlag und dem Lektorát für das grofízügige Entgegenkommen und die Unterstützung in vielfáltiger Weise. Halle (Saale), Márz 1986 Jürgen Röth