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7Ay///////A'//////%ORGAN DES STAATLICHEN KOMITEES f FÜR KÖRPERKULTUR UND SPORT, REFERAT SCHACH( Nr. 15t -ö. lahrgang 1. Seplemberheft 1952 Preis SO PfennigcAus dem. 3nhalt: "än aus Helsinki Keller-Herrmann iutsche Meisterinbinotionen unter der LupeWir lehren Schach"ProblemeFernschachberichteX. Schach-Olympiade in HelsinkiUdSSR, Schweden und Argentinien Sieger der drei Vorgruppen Schöne Erfolge der DDR-MannschaftDie X. Sdiadi-Olympiade des Weltschachbundes, die vom 10. bis 31. August in Helsinki ausgetragen wird, hatte ihre würdige Einleitung durch eine ü^beraus stimmungsvolle Feier im großen Festsaal der Handelshodischule in Helsinki, der den Spielern auch zum Austragen der Kämpfe diente in den folgenden Tagen. Der musikahsch umrahmte Pestakt begann mit der Begrüßung der Spieler der am Turnier teilnehmenden 25 Nationen durch den Präsidenten des finnischen Zentral-Sdiadiverbandes, Direktor A. Ilmakunnas. Anschließend erfolgte die Begrüßung seitens der Regierung durch den Kultusminister R. Oittinen. Felke E o g a r d , der Präsident des Weltschachbundes, der nun zu Worte karar trug seine Ausführungen nacheinander in Schwedisch, {Französisch, Engllsdi und Deutsdi vor. Er betonte unter anderem, daß in dem zahlreichen Erscheinen der Länder und in der Unter-_^tülzung durch die finnische Regierung, ohne deren Hilfe die ' Durchführung dtr "10. Srhact-Olyir'pia'-' nicht möglich gewesen wäre, die Anerkennung der Arbeit des Weltsdiachbundes zumAusdruck komme. Die Kämpfe in diesem Wettbewerb der Nationen seien nicht nur geeignet, die Schadikultur in den Ländern zu heben, sondern auch das gute kameradschaftliche Verhältnis zwisdien den Spielern und darüber hinaus den Zusammenhalt zwischen den Ländern immer enger zu gestalten. Den Olympischen Eid sprach der finnische Meister O j a n e n. Anschließend erklangen die olympischen Fanfaren. Nunmehr wurden die teilnehmenden Mannschaften in alphabetischer Reihenfolge nacheinander auf der Bühne vorgestellt, wobei die Mannschaftskapitäne für ihre Mannschaft das Los zogen. Dabei trat aus dem "Fahnenwall im Hintergrunde der Bühne jeweils ein Matrose der finnischen Marine mit der Nationalflagge der betreffenden Mannschaft hervor.Der als Hauptschiedsrichter fungierende Internationale Meister K. OpocensQcy verlas das Ergebnis der Auslosung und die Paarungen der 1. Runde. Zum Abschluß erklang die finnische Nationalhymne.Das Turnier wird in drei Vorgruppen ausgetragen. Die ersten drei Mannschaften in diesem Vorturnier bilden dann die Siegergruppe. Die Mannschaften, die in den Vorgruppen den 4. bis 6. Platz erringen, formieren sidi gleichfalls zu einem neuen Turnier, um die weitere Reihenfolge im Wettbewerb der Nationen festzustellen, desgleichen die restlichen Mannschaften.In der Gruppe I spielen in der Reihenfolge der Auslosung: 1. CSR, 2. Island, 3. Argentinien, 4. Dänemark, 5. Westdeutschland, 6. Kuba, 7. Luxemburg, 8. Gro&britannien, 9. Saar. Gruppe II:1. DDR, 2. Brasilien, 3. Norwegen, 4 Ungarn, 5. Italien, 6. Jugoslawien, 7 Sdiweden, 8. Oesterreidi. Gruppe III:1. Holland, 2. Finnland, 3. Griechenland 4- UdSSR, 5. Israel, 6. Schweiz, 7. Polen 8- USA.Der Turnierverlauf10. August 1952Gruppe I: IslandSaar IV2 : 2'/2, ArgentinienGroßbritannien 3Vf : Vü, Dänemark gegen Luxemburg 4 : 0, Westdeutschland gegen Kuba 3V2 : Vs, CSR spielfrei. Westdeutschland-Kuba1.TeschnerPlanas 1:02.L. SdimidGonzales 1:03.Pfeiffer-Cobo1 : 04.HeinickeOrtega Vi : V2Gruppe II: DDROesterreich 3:1, Brasilien-Schweden 0 : 4, NorwegenJugoslawien Vs : 3Vs, UngarnItalien 3 : 1.DDROesterreich1.B.KochLokvenc 1 :02.PietzschPosdiauko 1 : 03.PlatzBeniV2 : V24.Kl. MüllerAuer V2 : Vs Gruppe III: HollandUSA 2'/2 : 1V2, FinnlandPolen 3:1, GriechenlandSchweiz 1 : 3, UdSSRIsrael 3:1.Für uns besonders erfreulich war der gute Start der DDR-Vertretung. Koch baute sich als Weißer gegen den starken Josef Lokvenc aus der Spanischen Eröffnung eine vielversprechende Angriffsstellung auif, zu deren koimbinatoxischer Auswertung es- dann aber leider nicht mehr kam, da der Wiener im 38. Zuge bereits sein ZeiU'imit übersdiritt. Auch der Sieg Wolfgang Pietzschs über den diesjährigen österreichischen Landesmeister Poschauko war eine feine Leistung:Nr. 1519 Königsindisch im Angriff PoschaukoPielzsch(Oesterreich)(DDR)Sf3 Sf6 2. g3 b6 3. Lg2 Lb7 4. 00 e6 5. da dS 6. e4 de4: 7. Sfd2 Dc8 8. Se4: Sbd7 9. Sl>c3 Le7 10. Tel 00 11. De'' c5 <12. Ld2 a6 13. Tadl Td8 14. f3 SbU 15. Lg5 Sc6 16. Dd2 Sd5 17. Le7: Sde7: 18. Dg5 Sg6 19. h4 Sd4 20. h5 h6 21. Dd2 Se522. Df2 Dc7 23. Tel TIS 24. De3 f5 25. Sd2.Stellung nach 25. Sd225. . . . Sef3:t 26. Sf3: Si3f 27. Kf2 Sei: 28. De6:t Kh8 29. Lb7: Tae8 30. Dü5 De7 31. KM De3 32. Tdl f4 33. g4 Dh3t 34. Ki2 Dg3t 35. Kfl f3 36. Se4 Dg2t 37. Kel: De2 matt.In der Gruppe I bestätigten Argentinien und Westdeutschland die Papierform, während die Mannschaift der CSR noch nicht in den Kampf eingegrifien hat. Der brennend heiße Favorit nicht nur der Gruppe III, die Großmeister-Eqaipe der UdSSR, traf bei der Vertretung Israels auf unerwartet hartnädcigen Widerstand. Am Spitzenbrett mußte sich Paul Keres mehr als zwölf Stunden abmühen, gegen den besser stehenden Czerniak wenigstens einen halben Punkt zu retten; auch