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Schach-Aktiv 1/2002Liebe Leserinnen und Leser von Schach-Aktiv!Mit dieser ersten Nummer im neuen Jahr wünscht Ihnen das neue Redaktionsteam ein glückliches, gesundes Jahr 2002! Hubert Ebner hat sich aus Zeitgründen als Chefredakteur zurückgezogen, bleibt aber als freier Mitarbeiter tätig. Neuer Chefredakteur ist Gert Schnider.Er hat ein Team von jungen Schachspielern zusammengestellt (mit Dagmar Archan, Johannes und Stefan Hatzi und Eva Moser), das sich bemüht, den Entartungen der Schach-Aktiv Leser zu entsprechen.Ihr Schach-Aktiv-TeamOSB-AktuellKurt Jungwirth In der Bundessportversammlung, dem Parlament des österreichischen Sports, gab es für den ÖSB erfreuliche Aussagen. Sowohl BSO-Prä-sident Löschnak (ASKÖ) als auch Vizepräsidentin Prokop (Union) sprachen von der Notwendigkeit, in die Statuten der BSO den Denksport aufzunehmen. Dies ist bekanntlich die formale Voraussetzung für die Aufnahme des ÖSB als Vollmitglied In diese Organisation. Dort ist eine Initiative BSO-Neu im Gange, für die sich auch ASVÖ-Präsident Wai-nig sehr einsetzt, sodaß erfreulicherweise gesagt werden kann, daß alle drei großen Dachverbände dem Schach gegenüber nunmehr eindeutig aufgeschlossen sind. Natürlich geht es in dieser Phase auch um Finanzen. Diese müssen ab Jänner 2003 neu geregelt sein. Dafür ist in der Bundesregierung die für Sport zuständige Vizekanzlerin Riess-Passer tätig, über deren Interesse für Schach wir schon berichtet haben. Selen wir guten Mutes. Alle im Schach tätigen Funktionäre und Spieler sind aufgefordert, wo immer sie können, die Parole Schach ist Sport überzeugend zu vertreten. Es hängen daran finanzielle Möglichkeiten, die für dasganze Netzwerk des österreichischen Schachs bis zu den kleinsten Vereinen bedeutend sind.Öffentlichkeitsarbeit ist In dieser Frage genauso wichtig. Es ist höchst erfreulich, daß nunmehr in der Steiermark die Steirerkrone regelmäßig über Schach berichtet. Wir sind der Kronen-Zeitung dafür sehr dankbar und hoffen, daß auch in anderen Bundesländern dieses gute Beispiel Schule macht.Über die Frage der Bedenkzeit wird die FIDE im Herbst am Kongress während der Olympiade in BIed endgültig entscheiden. Sollte sie für Welt- und Kontinentalmeisterschaften bei verkürzter Zelt und Spiel mit Fischer-Uhren bleiben, wird der ÖSB eigene Beschlüsse zu fassen haben. Wichtig ist, dass ab sofort Ergebnisse österreichischer Spielerinnen bei Turnieren mit der -provisorischen - FIDE-Bedenkzelt für Elowertung und Titelvergabe durch den ÖSB anerkannt werden. Für die Staatsmeisterschaften U12 bis U18 wurden 2h für 40 Züge plus 30min beschlossen.Allen Spielern und Funktionären im österreichischen Schach mit allen guten Wünschen für das Jahr 2002 einen herzlichen Gruß. Halten Sie bitte auch Schach-Aktiv die Treue. Auch in Zeiten des Internets ist es gut und wichtig, eine gemeinsame Zeitschrift mit österreichischen Schachinformationen zu haben.