Bővebb ismertető
Schach-Aktiv 1/2003
Jugendarbeit
Schachjahr 2003
Der ÖSB wünscht allen Lesern und Leserinnen von Schach-Aktiv, Spieler und Spielerinnen, Organisatoren und Funktionären, Schiedsrichtern und Berichterstattern ein glückliches Jahr 2003.
In Österreich steht der ÖSB In der Warteschleife zum Sport. Die vorgezogenen Neuwahlen kosten unserer Sache leider Zeit. Es wird vom nächsten Sportminister abhängen, daß diese weitgediehene Angelegenheit endlich finallslert wird.
Staatsmeisterschaften und internationale Entsendungen sind nunmehrvorzuberei-ten. Nach einer Abschlußprüfung am 1. Februar werden an der Bundesanstalt für Leibeserziehung in Graz die ersten staatlich geprüften Lehrwarte für Schach gekürt werden. Der Aufbau unseres Systems von Trainern und Lehrern bleibt eine wichtige Aufgabe.
Zur Führungsmannschaft von Schach-Aktiv ist Georg Löbler gestoßen. Er wird zusammen mit den bewährten Redakteuren Hubert Ebner und Gert Schnider die Geschicke der Zeitung leiten. Wir danken den Abonnenten für Ihre Treue und bitten um ihr weiteres Interesse. Beiträge und Vorschläge sind immer willkommen. Abos von Schach-Aktiv als Preise bei Turnieren empfehlen sich bestens.
Auf ein gutes Schachjahr 2003 I Kurt Jungwirth
Prof. Kurt Jungwirth, Graz
Jugendarbeit im ÖSB
Wer sich für Jugendarbeit im Schach engagiert, braucht zwei Standbeine: ein Herz für junge Menschen und Begeisterung für den Wettkampf. Er (oder sie) braucht die Fähigkeit, mit Kindern und Jugendlichen gut umzugehen, ihnen Freude am Spiel zu vermitteln und die Stärksten zu fordern: ohne Schweiß kein Preis.
In Kürze geht der erste Ausbildungskurs für Lehrwarte im Schach zu Ende, den der ÖSB Im Zusammenwirken mit dem Bildungsministerium und der Bundesanstalt für Leibeserziehung organisiert hat. Das Niveau von Schachtrainern zu steigern ist unser Ziel. Über das Konzept für Jugendarbeit zu sprechen ist daher gut.
Ihre Basis kann, wenn es gut geht, zu Hause gelegt werden, wenn dort Schach gespielt wird. Die nächste Chance kann, wie wir gleich sehen werden, der junge Mensch in der Schule kriegen. Wichtig ist schließlich der Verein. Gute Vereinsarbeit ist entscheidend für Talente, die Turnierspieler oder -Spielerinnen werden wollen. Ein Jugendtrainer pro Verein ist eine Idealvorstellung, die zumindest ab einer gewissen Größe und Spielstärke des Klubs Wirklichkeit werden muß. Der finanzielle Einsatz von Mitteln in der Jugendarbeit Ist mindestens ebenso wichtig wie der Aufwand, der für den Einsatz von Legionären getrieben wird. Die Prioritä-tenrelhung bleibt den Klubs überlassen.