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Schach-Aktiv 10/1997
Grazer Open
539
Burmakin siegt unterm Uhrturm
Openspezialisten dominieren das 4. Karl Wagner Memorial Graz
Fotos; Frühwirth
Sieger in Graz: Viadimir Burmakin
Die vierte Auflage des Karl Wagner Memorials nahmen diesmal insgesamt 177 Spieler (in zwei Gruppen) in Angriff. Da für zehn Spieler der Gruppe A mit mehr als 2500 Elo die Quartierkosten (inklusive Frühstück) übernommen wurden, war auch das spielerische Niveau garantiert.
Gruppe A: Favorits vorne
Der Kampf um den Turniersieg bot keine großen Überraschungen. Mit dem Russen Vladimir Burmakin und den Ukrainern Vereslav Eingorn bzw. Konstantin Lerner bildeten durchwegs Favoriten das unbesiegte Spitzentrio. Alle drei punkteten in den ersten drei Runden voll und ließen in der Folge bei zwei Siegen vier Remis zu. So fehlte es in der Schlußrunde an Spannung, da
Open Graz - Gruppe A
(85 Spieler)
1 GM 2. GM
3 GM
4 GM
5. IM
6. IM
7. IM 6. GM 9. GM
10 IM 11. IM 12 GM
13. IM
14.
15 IM
16. IM
17. IM
18. IM
19. IM
20.
21. FM
22. FM
23
Burmakin V. Eingorn V. Ig mar K.
Rablega R. Zifrnni D. BaklanV. Timoschenko G. Wojtklewicz A, Vrtn den Doel E Kreiman B. Epiachln V. Zoler 0. Ballnov I. Röder M, Baumegger S. RigoJ. Wittmann W. Stanec N. Riedner M. Freitag M. Bawart M. KelciinerH.
RUS 2550 UKR 2S90 UKf? 2560 SWE 2505 GER 2490 !SR 2600 UKR 2570 UKR 2570 POL 2575 NED 2440 USA 2465 6 RUS 2570 6 (SR 2465 6 8UL 2560 6 GER 2435 6 AUT 2485 5 1'2 HUN 2325 5 1/2 AUT 2405 5 1 2 AUT 2485 AUT 2200 AUT 2390 AUT 2325 51 2 GER 2150 5 1/21
7 7 7 6 VZ 6 1/2 6 ¦ f) ¦ S 6 V2 6 ¦ i 6
5 1 2
51/2 51/2
die drei Spitzenbretter raschest abremi-siert hatten. Schließlich ist eben bei der Aufteilung des Preiskuchens mittels des (durchaus vernünftigen) »Hort-Systems« die Feinwertung nur halb so wichtig. Sicher nicht zufrieden wird Wladimir Epischin sein; der Mitfavorit kassierte in den Runden 6 und 7 eine Doppelnull und mußte sich mit 6 Punkten und Rang 12 begnügen. Dem talentierten jungen Holländer Erik van den Doel (2440) hätte in der Schlußrunde ein Remis (mit den weißen Steinenl) zur GM-Norm gereicht; doch sein Opponent Aleksander Wojtkiewicz kämpfte ihm gnadenlos den ganzen Punkt ab.
Die erfolgreichsten Österreicher (Baumegger, Wittmann, Stanec, Riedner, Freitag, Bawart) mußten sich diesmal mit 5 1/2 Punkten bescheiden.