Bővebb ismertető
^IHEMK
Der VIII. Pädagogische Kongreß hat auch für die erzieherische Arbeit mit den jungen Schachsportlern neue Maßstäbe gesetzt, die von uns allen auf der Grundlage des Sport-planes des DSV der DDR schöpferisch umgesetzt werden müssen. Mit Energie und Tatkraft gehen alle Mitglieder der Nadiwuchskommissionen des Präsidiums und die gebildeten Arbeitsgruppen daran, die Leitungstätigkeit weiter zu stabilisieren, die Zusammenarbeit mit den Nachwudiskom-missionen und -tralnern der Bezirke effektiver zu gestalten und das einheitliche ganzjährige Wettkampfsystem . bis in den letzten Kreis durdizusetzén, die selbständige und eigenverantwortliche Arbeit der Arbeitsgruppen und Kommissionen .auf allen Leitungsebenen zu erhöhen sowie die strenge Einhaltung der Besdilüsse des Präsidiums und seiner Organe besser zu gewährleisten. In der zielgieriditeten politisch-ideologischen Arbeit mit unserem Sdiachnadiwuchs mit höherer politischer Verantwortung durdi jeden älteren Schadi-sportler, besonders aber seitens der Übungsleiter, Nadiwudisfunktionäre und Trainer, sehen wir das Hauptkettenglied. Wie befähige idi die mir anvertrauten jungen Sdiadispieler, von einem klaren Klassenstandpunkt aus, vom Wissen darum, daß ein enger Zusammenhang zwischen der gesell-schaftlidien Entwicklung in unserer sozialistischen DDR und seiner sAacfasportlichen Betätigung besteht, an alle Dinge heranzugehen? Als gutes Beispiel werten wir das 3. Traditionstreffen der adit Franz-Mehring-Obersdiulen der DDR im Februar 1979 in Ber»-lin, wo die Traditionsptlege mit einem Sdiadifernwettkampf verbunden wurde. Widitig erscheint uns der erneute Hinweis auf eine verantwortungsbewußte Vorbereitung und Durchführung der Pionier- und FDJ-Po-kalkämpfe. Berüdcsiditigen wir sdion genügend in unserer Planung, daß der Aufenthalt in einem Zentralen Pionierlager eine Aus-zeidinung ist und an die Teilnehmer und Betreuer neben guten sdiacfalidien Leistungen hohe politisdi-ideologisdie Anforderungen stellt? Es wird viele Bewährungssituationen geben. Ein Lob deshalb u. a. den jugendlichen Sdiadisportlern aus Wittenberg, die sich dem weltweiten Protest gegen den ungeheuerlidien Überfall Chinas auf das leidgeprüfte soziali-stisdie Vietnam anschlössen und soontan eine Solidaritätsspende von 113,60 M sammelten. Der Kurs in der Nachwudisarbelt ist eine Anleihe an die Zukunft. Betrachten wir deshalb weiterhin die Arbeit mit der S<^achjugend als das wichtigste Anliegen und die notwendigste Voraussetzung für die gegenwärtige und perspektivische Erfüllung unserer Verbandsaufgaben auch im Erwadisenenbereidi.
Oberstudienrat Rartmann, Vizepräsident
Das Sporthelm In der PasteurstraBe
über eine Berliner Schachsektlon, die das Laufen lernte / Das Nationale Jugendfestlval geht auch an den Spielern um Sektionsleiter Helmut Bruhn nicht vorbei
Pasteurstraße 50 im dichtbesiedelten Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg. Vor gar nicht langer Zeit befand sich hier ein Getränkeladen. Seine Besitzer zogen weg — und Sportler bekamen die Räumlichkeiten überschrieben, jene Frauen und Männer der damaligen Wohnsportgemeinschaft und heutigen BSG Olympia. Und die ansonsten im Handball, in der Gymnastik, im Volleyball Aktiven griffen zu Pinsel, Hammer, Säge, waren so manches Wochenende, so manchen Feierabend hier zu finden. Ihr Sportheim wuchs. Mit diesen, wenn auch kleinen, Räumlichkeiten konnte aber auch eine neue Sportart entwickelt werden: Schachsport. Im September vergangenen Jahres nahm sich Helmut Bruhn, Lehrmeister in der Lehrwerkstatt des Service-Zentrums Berlin der Uhrenwerke Ruhla, einiger Schachsportbegeisterter an — und es entstand eine neue Sektion in der BSG Olympia. 25 Mitglieder zählt die kleine Truppe heute, vorwiegend Kinder und Jugendliche, alles Jungen. „Ein Mädchen spielt ebenfalls bei uns, ist aber noch nicht Sektionsmitglied", meinte Helmut Bruhn, darauf hinzielend, daß er gern auch noch mehr Mädchen in seiner Gruppe sehen würde.
Dienstag ist ihr Übungstag; ab 17 Uhr regiert dann in der Pasteurstraße 50 das Spiel auf den 64 Feldern. „Obwohl noch jung, haben wir doch schon unser erstes Turnier, unser Klubtumier in Gang gebracht", erfuhren wir vom Sektionsleiter, „wollen damit die Schwächen und Stärken der einzelnen Spieler einschätzen, unsere erste Rangliste aufstellen."
Linie hineinkriegen, nannte es Helmut Bruhn auch. Oder anders gesagt: „Im nächsten Jahr möchten wir schon mit einer Schüler- und einer Jugendmannschaft an Wettkämpfen teilnehmen." Eifrige Helfer hat er dabei in seinem Stellvertreter Michael Krüger, der übrigens auch sein Lehrling ist, in seinem Übungsleiter Olaf Kliebisch, der sich sehr um die ganz jungen kümmert Und auch die 37. und 31. Oberschule im Stadtbezirk werden ihre Hilfe nicht versagen: Mit beiden Schulen sind Patenschaftsverträge vorgesehen, um hier möglichst viele Mädchen und Jungen für diesen Sport zu begeistern.
So beginnt diese kleine Sektion das Gehen zu lernen, nachdem sie das Stehen beherrscht. „Wir wollen ernsthaft Schach spielen, nicht nur Figuren setzen", formulierte Helmut Bruhn ein Ziel. Dazu brauchen sie aber noch
30