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Die 64 Felder bieten, wie wir wissen, viele Möglichkeiten. Das Mosaik des Nationalen Jugendfestivals sprengte den gewohnten Rahmen. Ober 2 000 Veranstaltungen unterschiedlichsten Charakters überfluteten die Hauptstadt und vereinigten sich zugleich zu einem einzigen starken Strom: Alles für das sozialistische Vaterland — die DDR!
Dem Eröffnungsappell auf dem Marx-Engels-Platz folgte die glanzvolle Musik- und Tanzschau im Stadion der Weltjugend, der machtvollen Kampfdemonstration in der Karl-Marx-Allee das zündende Feuerwerk. Dazwischen lagen immer wieder Leistungsschau und Lebensfreude. Und überall kam auch der Sport zum Zuge.
Die 30 Besten aus 30 Jahren DDR wurden geehrt. Täve Schur siegte in der repräsentativen Umfrage vor Roland und Kornelia Mat-thes, Renate Stecher, Helmut Recknagel und Wolfgang Nordwig. Von den Mitgliedern der 1 OOOköpfigen Jury kamen nicht weniger als 302 Vorschläge. Und es ist beileibe kein Makel, wenn Wolfgang Uhlmann am Ende auf Rang 69 einkam. vor sich Jürgen Haase und
Manfred Wolke, hinter sldi Gerd-Dietmar Klause und Bernhard Eckstein I Egon Krenz stellte fest, daß die Entwicklung unseres Landes untrennbar mit den Erfolgen seiner Sportler verbunden ist. Die Schachspieler haben dabei keinen Grund, ihr Licht unter den Sdieffel zu stellen. So war es selbstverständlich, daß Wolfgang Uhlmann und Edith Keller-Herrmann, Heinz und Ursula Liebert mitten im Sportlerblocji über die Allee zogen, dal} Wolfgang Uhlmann und Reinhart Fuchs simultan spielten. Der Internationale Meister aus Berlin berichtete, er habe in drei Veranstaltungen zwölf Stunden an den Tischen gestanden und rund 140 Partien gespielt, wobei 16 Rivalen den Fuchs fingen. Vielleicht waren ein paar Geraer dabei, die vorher bei ihrem 6. Pokalturnier im Thüringen-Bezirk eine Art DDR-Rekord aufgestellt hatten: über 1 000 Teilnehmer. Schach weiter unterwegs zum Volkssport. Auch das gehört zum Fazit des Festivals in Berlin. Und schon winkt nach erfolgreicher Etappenankunft das Endziel — der 30. Jahrestag der Gründung der DDR. Der jugendliche Schwung des FDJ-Treffens wird jeden von uns beflügeln. Auf unseren 64 Feldern sind unzählige Züge denkbar. Doch der klügste Gedankengang gilt stets der Forderung des Tages: daß unser glückliches, sinnvolles Leben am Zuge ist. Indem wir das königliche Spiel pflegen, wollen wir vor allem dem Souverän im Lande nützen, dem Volk.
D. W.
Die Darbietungen der Sportler, die einen bunten Block im Demonstrationszug beim Nationalen Jugendfestlval bildeten, erhielten immer wieder begeisterten Applaus. Foto: ADN-ZB
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