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Basis und überbau
Zehntausende Schachsportler stehen aktiv im Produktionsprozeß und im gesellschaftlichen Leben unseres Landes. Sie wirken mit am Ausbau dessen, was Marx und Engels „die materielle Basis" nannten, an der Verwirklichung der Politik unserer Partei, die mit dem Begriff „Einheit von Wlrtschafts- und Sozialpolitik" umrissen wird. Sie sind somit auch an der Vorbereitung des X. Parteitages der SED beteiligt, die unter der Losung steht „Alles für das Wohl des Volkes - das Beste zum X. Parteitag!"
Am Vorabend des Parteitages wird am Berliner Friedrichshain ein neues Sport- und Erholungszentrum eröffnet. Die großzügig gestalteten Anlagen sind, von der herrlichen Schwimmhalle über die Kunsteisbahn, den großen Mehrzwecksaal, das Bowlingzentrum mit seinen 16 Bahnen bis zu den hellen Billard- und Schachräumen sowie dem Großschach im Freien, eine einzigartige „materielle Basis" für die Entfaltung des Volks- und Massensports. Die Leitung des SEZ wird Sorge tragen, daß immer und überall etwas „los ist". Sie hat für die „Premiere" IGM Rainer Knaak zu einer Simultanvorstellung verpflichtet und für den Tag der Eröffnung des X. Parteitages IM Reinhart Fuchs und Fernschachgroßmeister Horst Rittner. Sie will jeden Monat eine Schachgroßveranstaltung organisieren. Es wird Sache des Schachverbandes und des BFA Berlin sein, ihren Beitrag zu leisten, daß die hier sich bietenden Möglichkeiten optimal genutzt werden, dem Schachsport neue Freunde zu gewinnen, unsere „Basis" zu erweitern, unser Anliegen voranzubringen, Schach zu einem echten Volkssport zu entwickeln;
Die Leistungen der Spitzensportler geben der Breitenentwicklung stets wertvolle Impulse. Der Sportplan 1981 sieht eine Reihe von Höhepunkten vor. Den XXX. (Jubiläums) DDR-Meisterschaften in Fürstenwalde folgen im Juni das internationale Schachfestival in Halle, dann der traditionelle Dreiländerkampf DDR-CSSR-Polen in Zinnowitz und vieles mehr.
Je spannender diese Wettkämpfe verlaufen, je erfolgreicher unsere Aktiven dabei abschneiden, je besser die Partien, die dort gespielt werden, desto stärker werden die Leistungen der Meister die Jungen beflügeln, die im Juni zu den Kreis-Kinder- und -Jugendspartakiaden antreten, desto mehr Schachinteressierte werden für die Kreissportfeste der Werktätigen, für „Jagt den König", den „Goldenen Traktor" und andere volkssportliche Veranstaltungen zu gewinnen sein.
Es sind alle Voraussetzungen gegeben, daß 1981 ein großes Schachjahr wird, an der Basis und im „tberbau".
Heinz Stern
Ein Sektionsleben, das allen gefällt
Eine der fünf neuen Schachsektionen, die im vorigen Jahr in Berlin gegründet wurden, ist die der BSG Baustoffversorgungskombinat Weißensee. Man begann im Februar 1980 mit zunächst fünf Sportfreunden, schon Im September zur Sektionswahlversammlung waren es 34, und als wir die Sektion Anfang Februar in der Liebermannstraße besuchten, hatte sich der Mitgliederstand auf 44 erhöht. Und wir fanden ein „volles Haus" vor. Wie seid ihr so schnell vorangekommen? lautete unsere erste Frage an den 31jährigen Sektionsleiter Horst Nikodem, der auch die Funktionen des stellvertretenden BFA— und KFA-Vorsitzenden und BSG-Leiters ausfüllt. „Wir haben vor allem in den von uns betreuten Schachzirkeln in der 11. und 5. Oberschule und im Schachzirkel des Kreispionierhauses Weißensee Kinder und Jugendliche geworben, wurden dabei unterstützt von dem sehr rührigen KFA, der BSG-Leitung, den betrieblichen Institutionen." So besteht die Sektion zumeist aus ganz jungen Spielern. Im Wettkampfbetrieb stehen eine Jugendmannschaft, die in die Bezirksliga aufsteigt, zwei Schülermannschaften weiblich in Bezirksklasse und Bezirksliga, während die weibliche Jugendmannschaft in Kürze sogar schon Aufstiegskämpfe zur DDR-Liga bestreitet. Diese Erfolge schon im ersten Jahr werden vervollständigt durch Siege im Kreispionierpokal AK 9/10, durch die Qualifikation der Schülerinnen 9/10 für die Vorrunde der DDR-Meisterschaft.
Der Zusammensetzung der Sektion entspricht die der Sektionsleitung, der drei Erwachsene, drei Jugendliche und ein Schüler angehören. Sie sorgen dafür, daß immer „etwas los" ist. An den beiden Übungstagen dienstags und donnerstags ab 16 Uhr werden Vorträge gehalten, trainiert man fleißig, sind Simultangäste eingeladen, spielt man Sektionsturniere, an denen sich alle beteiligen. Im geräumigen Trainingsraum steht eine Tischtennisplatte. Nach dem Schaqh ist dann Tischtennis an der Reihe. Kurzum: Ein Sektionsleben, das allen viel Spaß macht. Auch die Eltern der Jugendlichen sind begeistert bei der Sache. Viele kamen, als die Sektionsleitung zur Jahresabschlußfeier einlud, zu der man 70 Teilnehmer zählte. Ganz groß geschrieben wird auch der Ausgleichsport. Die jungen Spieler beteiligten sich beim
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