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m^IHEMKAm S. September traten sich in Berlin aus allen Bezirken der DDR Funktionäre der Kinder- und Jugendsportkommissionen zu einer Nachwuchskonferenz, um sich drei Haupttragen zu beantworten: Wie ist das vergangene Wettkamptjabr einzuschätzen? Wo stehen wir heute? Was gibt es für die Zukuntt zu tun? Oberprüft wurde, ob die Aktivitäten im Nachwuchsbereich mit den Beschlüssen von Partei, Regierung, DTSB und speziell des Verbandes im Einklang stehen, ob wir aül der Höhe unserer Aufgaben sind. So heißt es in einem Präsidiumsbeschluß des Deutschen Schach-Verbandes der DDR in Auswertung des X. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands: Es muß uns gelingen, neue Initiativen und Aktivitäten im Sinne der Erhöhung der schachsportlichen Leistungen und der Entwicklung unserei Sportart zum Volkssport zu entfalten."Hier ist der Nachwuchsbereich, der immerhin mehr als 50 Prozent der Verbandsmitglieder repräsentiert, durchaus auf dem richtigen Wege, verbindet er doch den im Beschluß enthaltenen Leistungsgedanken mit der Mobilisierung einer imponierenden Zahl junger Wettkämpfer. So waren allein im Spieljahi 1980/81 bei DDR-Einzelmeisterschaften 323 Jungen und ZZ3 Mädchen einbezogen! Ein weiteres Beispiel: In zentralen Pionerlagern fanden Mannschattskämpfe der Altersklassen 9 bis 14 statt, wobei etwa 550 Mädchen und Jungen mitwirkten.Natürlich gibt es auch manche bislang nicht gelöste Aufgaben. So bewältigten wir in der Vergangenheit nicht die vorgesehenen Nach-wuchs-Schnellturniere. Diese Turnierform, die schnelle Entscheidungen auch in komplizierten Situationen erfordert (eine Fähigkeit, die ein Leiter heutzutage unbedingt benötigt!), kann durchaus einmal für die Mehrzahl unserer Verbandsmitglieder die Wettkampfform der Zukunft werden. In den Oktober-Ferien haben nun Jungen und Mädchen solche Schnellturniere in Rehna und Rerik 'erprobt. So wird der genannte Präsidiumsbeschluß verwirklicht, in dem es an anderer Stelle heißt: Es sind Festlegungen zu treffen, welche schachsportlichen Aufgaben noch in diesem Jahr in Angriff genommen und realisiert werden sollen."Erneut stand das leidige Problem der Information zur Debatte. Es hat bis heute noch keinen befriedigenden Stand erreicht, ist jedoch für jede Leitungstätigkeit von hoher Bedeutung. Der Nachwuchsbereich ist in Spitze und Breite in schwungvoller Bewegung. Ober die Wege zum gemeinsamen Ziel, der Stärkung des Verbandes, kann es verschiedene Ansichten geben.Hans PlatzSektion Schach, Chemie IW llmenquAufstieg mit weiterem AnstiegDie Sektion Schach der BSG Chemie IW Ilmenau besteht seit 30 Jahren und ist Nachfolgerin des 1920 gegründeten Arbeiterschachklubs Ilmenau. Besonders in den letzten fünf Jahren hat unsere Sektion ihre stärkste Aufwärtsentwicklung erfahren. Wir möchten berichten, wie wir darangegangen sind, das Schachleben in unserer Kreisstadt maßgeblich zu beleben. Zunächst ist festzustellen, daß dank der fleißigen Arbeit vieler Werktätigen die im Kreis Ilmenau ansässige Glas- und Porzellanindustrie durch den Bau eines modernen Industriekomplexes im letzten Jahrzehnt völlig neu gestaltet wurde. Infolgedessen entstanden zwei Neubaugebiete mit je 5 000 Einwohneren, moderne Schulen und Dienstleistungseinrichtungen. Das Verdienst der 1977 gewählten gänzlich neuen und bis heute noch stabil arbeitenden Sektionsleitung war es, diese sozialpolitisdien Umwälzungen in Ilmenau und das Potential der TH Ilmenau mit Unterstützung aller Sek-tionsmitglieder, der BSG-Leitung und des KFA zu einer enormen Weiterentwicklung des Schachsports auszunutzen. Wir begannen damit, das Sektionsleben durch eine Reihe von Maßnahmen zu beleben. So gelang es, ein neues Spiellokal zu beziehen, Sektionsturniere erstmals wieder bis zum Abschluß durchzuführen, die planmäßige Nachwuchsarbeit wieder aufzunehmen sowie durch gezielte Werbeveranstaltungen in den Betrieben, Schulen und in der Öffentlichkeit neue interessierte Mitglieder zu gewinnen.Folgende Zahlen geben über die Anstrengungen und Erfolge Auskunft: In den letzten fünf Jahren erhöhte sich die Mitgliederzahl von 24 auf 70, die Anzahl der Mannschaften von zwei auf sieben im Erwachsenenbereich sowie von zwei auf sieben beim Nachwuchs. Das sind rund die Hälfte bzw. ein Drittel des Kreises. Die Anzahl der Schach-AG in den Schulen stieg von eins auf sechs. Stolz sind wir dabei auf unsere I. Männermannschaft, die sich schon zwei Jahre in der DDR-Liga behaupten konnten und auf unsere Frauenmannschaft, die im ersten Jahr ihres Bestehens einen schönen 4. Platz in der DDR-Liga belegte und die einzige Frauenmannschaft des Bezirkes Suhl ist. Auch die Aufstiege unserer III. und IV. Mannschaften in die Bezirksklasse bzw. in die Kreisliga kennzeichnen das gewachsene Leistungsvermögen.Daß unsere Sektion nicht nur in sportlicher Hinsicht vorangekommen ist, beweist unser Abschneiden im sozialistischen Wettbewerb zwischen den neun Sektionen unserer rund483