Bővebb ismertető
FILMEN BEWAHRT ERINNERUNGEN Der Mensch ist nun einmal so# daB er gerne glückliche Stunden in irgendeiner Form festhalten möchte. Zunachst reicht die Fotokamera dafür aus. Aber die Fotoaufnahme gibt ruhige, unbewegte Bilder, nimmt günstigsten Falles aus einer Bewegung eine Bewegungsphase heraus. Nun können auf die Dauer solche Bilder nicht befriedigen, besonders wenn man weiB, daB die moderne Technik die Möglichkeit geschaffen hat, auch die Bewegung im Bilde festzuhalten. Und so reift langsam der EntschluB, zu filmen. Mancher mag zunachst etwas beklommen an die Filmé des Lichtspieltheaters und deren sagenhaften Kosten denken. Nun ist ja das Filmmaterial selbst, der sogenannte Normalfilm, zwar die kleinste Position in der Kostenrechnung eines Theaterfilms, aber auch diese ware für einen Liebhaber immerhin hoch genug, um ihm die Lust am Filmen schnell und gründlich zu verleiden. Da er aber als Privatmann an seinen eigenen Filmen bezüglich der ProjektionsgröBe nicht die Anforderungen zu stellen braucht, die man an ein Lichtspieltheater stellen muB, so konnte für den Amateur ein Filmformat geschaffen werden, das bedeutend kleiner ist und daher viel, viel billiger arbeitet. Tatsachlich kostet uns eine Filmszene auf 8-mm-Film nicht mehr als eine Fotoaufnahme. Damit ist das Filmen nun jedem zuganglich. Dies ist aber erst möglich geworden durch den 8-mm-Schmalfilm, der ein ausgesprochenes Amateurformat ist, und dem wir es verdanken, wenn das Amateurfilmwesen heute eine derart starke Verbreitung gefunden hat. Sie bedeutet aber erst einen Anfang. Mehr und mehr wird der Fotoamateur zum Schmalfilm abwandern. Das 8-mm-Format gibt alle Voraussetzungen für die Schaffung lebendiger Familien- und Erlebnisfilme.