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1000 Places to See Before You Die
Einleitung
I
Die Entstehungsgeschichte
st es ein natürlicher oder anerzogener Trieb, der die Menschen in die Feme zieht - der ihnen ins Ohr flüstert, dass es Zeit ist, zum Horizont aufzubrechen und zu entdecken, was dahinter liegt?
Der Drang zu reisen - den eigenen Horizont zu erweitem und das Vertraute hinter sich zu lassen - ist so alt wie die Menschheit selbst. Er brachte die alten Römer dazu, die Aisropolis in Athen und das Amphitheater in Verona zu besuchen. Er schickte Marco Polo auf seine bedeutende Reise nach Osten und ließ den heiligen Augustinus schreiben: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, liest nur eine Seite davon." Ob wir einen nahen oder einen fernen Ort besuchen, Reisen verändert uns - manchmal oberflächlich, manchmal grundlegend, wie ein Klassenzimmer ohne Wände.
Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich kann von meinem eigenen Femweh erzählen. Die Familienlegende erzählt, wir seien entfernt mit Mark Twain verwandt, Amerikas größtem Geschichtenerzähler und einem der bedeutendsten Globetrotter seiner Zeit. Wie soll ich da die Reaktion meiner Mutter auf mein erstes großes Abenteuer verstehen?
Es war in den späten 1950er Jahren und Atlantic City war für mich genauso unbekannt wie Shangri-La — nur Sand und See, Hotels, eine hölzerne Uferpromenade und die Ahnung von etwas Unbekanntem. Bei der ersten Gelegenheit
brach ich auf, aber nach den vermeintlich wenigen kostbaren Minuten berauschender Entdeckungen (es waren in Wirklichkeit mehrere Stunden) wurde ich von meiner vor Angst fast wahnsinnigen Mutter und ein paar erleichterten Strand-wächtem aufgegriffen und in den Schoß der Familie zurückgebracht. Das ist meine früheste Erinnerung: Ich hatte den Ruf der Sirenen in die Weite vernommen und ich hatte geantwortet. Ich hatte Blut geleckt. Ich war vier Jahre alt.
Machen wir einen Zeitsprung zum College-Abschluss. Die Studienfreunde starteten Richtung Wall Street, internationale Finanzmanagement-Schulungen und Familienverpflichtungen, aber ich begab mich schnurstracks zum Flughafen und dann auf meine große Tour zu den Wundem Italiens und seinen Nachbarn. Konnte man vom Dolce Vita leben? Ich war sehr erstaunt, als meine ersten Artikel veröffentlicht wurden, aber dann stellte ich fest: Man konnte. Viele Reiseführer und unzählige Artikel später fand ich mich zusammen mit dem Verleger Peter Workman und seiner rechten Hand, der verstorbenen Sally Kovalchick, an einem Tisch wieder. Beide erzählten mir von ihrem Plan, die eindrucksvollsten