Bővebb ismertető
Der Skulpturenpfad, ein geschichtlicher Überblick Nach meiner Ausreise 1979 aus der deutschen Minderheit in Rumánien, hatte ich 1980 meine erste Einzelausstellung in der Galerie Glaub Köln. Zu dieser Ausstellung brauchte ich einige gröGere Arbeiten für den Freiraum. Ein Auftrag des GHH-Aktienvereins in Oberhausen gab mir den finanziellen Spielraum, einige gröBere Skulpturen zwischen 230 bis 500 cm in der SchiffswerftWalsum am Rhein fertigen zu lassen. Einen Teil dieser Arbeiten zeigte ich 1982 im Altén Botanischen Garten und spáter bei der IGA in München 1983. GröBere Ausstellungen fanden 1985 im Museum Ostdeutsche Galerie Regensburg, Edwin Scharff Museum in Neu-UIm und spáter 1995 im Schlossgarten Mitterfels statt. 1997 musste ich die Ausstellung in Mitterfels abbauen. Wáhrend eines Gespráches mit meinem neuen Freund Rolf Rost, einem Sammler Konkreter Kunst, fragte ich ihn leicht verzweifelt: Wohin mit den GroBskulpturen? Ihm kam die spontáné Idee, dem damaligen Bürgermeister Dr. Peter Dingler, der für zeitgenössische Kunst aufgeschlossen war, vorzuschlagen, ob es möglich sei, einige Skulpturen im öffentlichen Raum der Gemeinde Vaterstetten als Leihgabe des Künstlers Ingó Glass bei freíem Transport aufzustellen. Ohne zu zögern erhielten wir seine Zusage. Das Projekt „Skulpturenpfad Vaterstetten" war somit geboren, startete 1997 mit der Aufstellung zweier Skulpturen und wuchs innerhalb eines Jahres auf 14 Skulpturen an. Gleich nach dem Aufstellen der ersten zwei Skulpturen verbreitete sich die Nachricht über den Pfad sehr schnell unter den Sammlern. So wurde 1998 die Skulptur „Öffnung" (Abb. S. 104) von dem Sammler Heinrich Vetter für den Luisenpark in Mannheim angekauft. Dieser Akt ermunterte mich, vier neue Arbeiten nach meinen Entwürfen bei Südstahl - Mertingen für diesen Skulpturenpfad zu bestellen. Am 11. Juli 1998 wurde der Skulpturenpfad offiziell unter dem Motto „Dem Geist Raum lassen - dem Raum Geist geben" durch den Bürgermeister Dr. Peter Dingler und dem Direktor des Museums für Konkrété Kunst Ingolstadt Peter Volkwein eröffnet. Nach einem Jahr feierten wir das einjahrige Bestehen des Skulpturenpfades und stellten bei dieser Gelegenheit den von mir herausgegebenen Katalog zum Skulpturenpfad am 24. Juli 1999 vor. Zu diesem Ereignis lieG ich im Mittelpunkt des Skulpturenpfades, auf dem Verkehrsübungsplatz an der Heinrich-Marschner-StraBe, die Skulptur „Der freie Kreis", 640 x 300 x 300 cm, anfertigen und aufstellen. Am 6. September 2003 eröffneten wir anlásslich des fünfjáhrigen Jubiláums in Lichthof des Rathauses eine Ausstellung mit mittelgroBen Aluminiumskulpturen unter dem Motto „Bewegung von Grundformen und Grundfarben im Raum". Zu vermerken ist noch, dass ich anlásslich dieser Ausstellung Herrn Róbert NiedergesáB, dem 1. Bürgermeister, vorgeschlagen habe, die Kunstausstellungen im Lichthof des Rathauses von einer kompetenten Fachjury auswáhlen zu lassen. Das Ergebnis dieser Entscheidung spiegelt sich bis heute in den zahlreichen positiven Presseberichten wieder. Das „ 10-jáhrige Jubiláum 2008" fand ebenfalls im Lichthof des Rathauses unter dem Motto „ Die Verwandlung des Quadrats" statt und wurde von dem weltweit bekannten „Vater der Konkrétén Poesie" und Leiter des IKKP Kunsthauses Rehau, Herrn Prof. Eugen Gomringer mit einer Laudatio eröffnet. Die BegrüBungen 2003 und 2008 hielt der 1. Bürgermeister Róbert NiedergesáB. Zu diesem 10-jáhrigen Jubiláum wurde ich mit einem Geschenk der Gemeinde überrascht. Zwischen dem Rathaus und der Kirche wurde eine Infotafel enthüllt, die von dem Grafiker Sepp Klement entworfen wurde. Die Ausstellung zum 15-jáhrigen Jubiláum des Skulpturenpfades, die im Lichthof des Rathauses am 14. Juni 2013 eröffnet wird, trágt den Titel „Das magische Dreieck". Meinen besonderen Dank möchte ich der ganzen Gemeinde Vaterstetten, Frau Sylvia Schuster, Sachbearbeiterin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, dem Team des Baubetriebshofes unter der Leitung von Gerd Jansen und der Familie Rost auf diesem Wege zum Ausdruck bringen. Ingó Glass