Bővebb ismertető
VorwortAls ich klein war und auf den táglichen Spaziergang geführt wurde, frag- j ten mich manchmal fremde Leute, wie das damals mehr üblich war als heutzutage, wie ich denn hiefie. Ich antwortete jedesmal: Dicke-Lilli-gutes-Kind. Beides wahr.Dicke-Lilli-gutes-Kind sah aus wie Heinrich der Achte. Die Backen hin-gen mir bis auf die Schultern. Dazu war ich freundlich, was mit dem Fett im Einklang stand. Ich wollte, gleich von Anfang an, ein gutes Kind sein, meinen Eltern und Lehrern Freude machen (mit einigem Erfolg), meinem Mann die ideale Lebensgefáhrtin sein (Pech) und meinem Sohn die beste Freundin (Irrtum).Das Gute-Kind-Übel hat mich mein Leben lang geplagt, in eine Zwangs-jacke eingeschnürt. Es dauerte lange, bis ich begriff, da6 es eine schlechte Angewohnheit war.Mit der Erkenntnis kam das Bedürfnis, das gute Kind loszuwerden. Das Fett war schon in der Emigration zerflossen