Da^UNSTERBaUTüaLiebe Leserin, lieber Leser,In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen wieder eine ganze Reihe von Fahrzeugen vor - serienmäßige und umgebaute. Unter den Neuheiten ist der Mercedes G, der wieder einmal überarbeitet wurde. Diesmal bekam er vor allem einen neuen Innenraum.Was daran Besonderes ist? Das Besondere am G ist, dass es ihn überhaupt noch gibt. Der kantige Kasten, der seit 1979 über die Pisten der Welt stampft, hätte eigentlich schon längst das Zeitliche segnen sollen. Mehrfach in seiner 33-jährigen Laufbahn wurde er...
Da^UNSTERBaUTüaLiebe Leserin, lieber Leser,In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen wieder eine ganze Reihe von Fahrzeugen vor - serienmäßige und umgebaute. Unter den Neuheiten ist der Mercedes G, der wieder einmal überarbeitet wurde. Diesmal bekam er vor allem einen neuen Innenraum.Was daran Besonderes ist? Das Besondere am G ist, dass es ihn überhaupt noch gibt. Der kantige Kasten, der seit 1979 über die Pisten der Welt stampft, hätte eigentlich schon längst das Zeitliche segnen sollen. Mehrfach in seiner 33-jährigen Laufbahn wurde er totgesagt, wurde von Mercedes das Ende der Produktion angekündigt. Doch der G ist immer noch quicklebendig.Vielleicht lebendiger denn je: Soeben hat Mercedes mit dem G 65 AMG das neueste Spielzeug für die Reichen und Schönen dieser Welt vorgestellt. Und mit dem G Professional Fahrgestell mit verlängertemRadstand hat man die ideale Basis für Expeditionsmobile im Programm. Der G ist nach wie vor beim Militär im Einsatz, er wird von Behörden und Kommunen genutzt, von privaten und gewerblichen Kunden geschätzt.Es gibt einen einfachen Grund dafür, dass der G immer noch lebt und alle Versuche, ihn zu beerdigen, überstanden hat: Die Kunden wollen ihn. Und so lange die Nachfrage besteht und das Fahrzeug alle Zulassungsbestimmungen erfüllen kann, so lange wird ihn Mercedes wohl auch anbieten. Alles andere wäre auch betriebswirtschaftlich idiotisch. Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entwicklungskosten seit Jahrzehnten eingespielt sind und die Daimler AG nicht schlecht verdient am guten, alten G.Das lässt uns einen Rest der Hoffnung darauf, dass auch der Land Rover Defender sein avi-siertes Ende 2014 überleben könnte. Wenn der geplante Nachfolger nicht bei der Kundschaft ankommt - vor allem nicht bei denen, die ihn gewerblich oder behördlich einsetzen -, dann könnte es ja sein, dass man es sich bei Land Rover anders überlegt.Ahnlich erging es auch Porsche: Der 928 - ja genau, der mit Frontmotor und Osterei-Heck - hätte Ende der 70er eigentlich den 911 ablösen sollen. Doch die Kunden spielten nicht mit. Der 928 ist längst Geschichte, der 911 ein unsterblicher Klassiker.Hoffen wir also darauf, dass auch der Defender sich als unkaputtbar erweist. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.Ihr
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