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Erdsatelliten und bemannte Weltraumfahrzeuge kreisen im Weltall, Meß- Zu diesem BuCh Sonden haben die Planeten Mars und Venus erreicht, die ersten Menschen ihren Fuß auf den Boden des Mondes gesetzt. Ein neues Zeitalter, mit Optimismus von den einen begrüßt, mit leisem Schauer von den anderen - aber erkannt von allen - hat begonnen.
Es ist an der Zeit, daß wir Rückschau halten, Rückschau auf den langen, mühsamen Weg, den die Menschheit gegangen ist, um die Erde zu entdecken und sich zur Heimat zu machen.
Dieses Buch, verfaßt von dem berühmten Geographen, Polarforscher und Gelehrten Frank Debenham, erzählt die Geschichte dieses Weges von ihren Anfängen, den Uranfängen des Menschen, bis auf den heutigen Tag.
Er erzählt sie aus der Sicht des Historikers, des Gelehrten, aber auch des aktiven Forschers, der, selbst erfaßt vom Erkenntnisdrang, am Abenteuer der Entdeckung teilhatte. Er erzählt sie aber auch als Angehöriger einer Nation, die als Seefahrervolk mit leidenschaftlichem Interesse an den großen Ereignissen der Erforschung und Entdeckung unserer Erde Anteil nimmt - man könnte sagen als Blutsteil ihres Wesens. Debenhams Erzählung bleibt aber objektiver Bericht, ohne Abschweifung in Bezirke des rein Geographischen oder rein Erlebnishaften, und so enthält das Buch für den Leser im allgemeinen, aber auch für den mit der Materie vertrauten Kenner, viele Fakten und Vorgänge, namentlich im asiatischen Raum, die in der deutschen Literatur unbekannt blieben.
Uber die Darstellung hinaus fällt das Werk aber durch die ideenreiche, schöpferische Arbeit der Kartographen aus dem Rahmen des Üblichen. Mit einer Karte auf dem vorderen Vorsatz beginnend und mit einer letzten auf dem Vorsatzpapier am Schluß des Bandes, enthält das Werk fünf große Übersichtskarten, die durch Farberhellung die Teile der Welt zeigen, die im Lauf der Entwicklungsgeschichte allmählich bekannt wurden. So ist die erste Karte völlig lichtlos, tiefblau, die letzte hell, im vollen Farbenspiel der nun entdeckten Welt - wenn auch viele Gebiete nur die photographische Linse sah, Gebiete der Antarktis, Berge im Herzen Neuguineas, Nordost-Sibiriens oder des grönländischen Eiskaps. Eine andere Art farbiger Karten zeigt die aufeinanderfolgenden Stufen der Erschließung jedes Erdteils, sechzehn Karten zeigen die Reisewege der bedeutendsten Forscher und weitere die Wanderzüge der Völker seit den frühesten Zeiten. Sie werden ergänzt durch Darstellungen jener Gebiete (wie Tibet, die Anden oder der Amazonas), die der Forschung durch die Bodengestaltung und klimatischen Bedingungen besondere Schwierigkeiten entgegenstellten.
Zur sachlichen, gründlichen Verarbeitung des dargebotenen Stoffes sind im Anhang Übersichtskarten, Gegenüberstellungen, Diagramme in vielfältiger Ausgestaltung beigefügt und runden Text- und Kartenteil des Werkes ab. Besonders hervorgehoben werden müssen zwei Zusatzkapitel über Schiffe, Navigation und Raumforschung.
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