Bővebb ismertető
Vorwort
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Handlungsorientierter Unterricht, schüleraktivierende Lehrmethoden, Lernen mit allen Sinnen, bewegter Unterricht - all das sind wichtige Unterrichtsprinzipien und aktuelle Forderungen an die Gestaltung von Lernsituationen, die neueren Qualitätsansprüchen an guten Unterricht genügen. Selbstverständlich ist damit auch der Englischunterricht angesprochen.
Tatsächlich aber findet das Lehren und Lernen dort - so belegen wissenschaftliche Untersuchungen - häufig immer noch überwiegend in recht traditionellen Bahnen statt. Für den Englischunterricht heißt das nicht selten: Die Lehrkraft steht im Mittelpunkt und lenkt den Unterricht, die Schüler^ sitzen und führen Arbeitsaufträge aus. Der Lehrer hat den größten Redeanteil und die Schüler gehen von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel. Oft wird es als erfolgreicher Englischunterricht angesehen, wenn sich die Klasse von Buchdeckel zu Buchdeckel durch Lehrwerk und Workbook gearbeitet hat.
Dass so ein Unterricht viele Schüler nicht gerade motiviert und herausfordert, zeigt sich immer wieder. Dabei lässt sich die berechtigte Forderung nach einem „Lernen mit Kopf, Herz und Hand" und nach abwechslungsreichem, lebendigem Unterricht auch umsetzen, ohne dass man die Orientierung an der Lehr-werksprogression aufgibt.
Es kommt sehr darauf an, spielerischen Ideen im Unterricht mehr Raum zu geben und die Schüler mit allen Sinnen die vielen schönen Seiten dieses Faches erleben zu lassen. Wagen wir doch mehr action in the classroom! Die Schüler zeigen dann erfahrungsgemäß vjel mehr Begeisterung für das Fach Englisch und ihr Lernerfolg wird nachhaltig gefördert. Denn Spielen im Unterricht ist keine vergebene Lernzeit - im Gegenteil!
Eine positive, angstfreie und fröhliche Unterrichtsatmosphäre erhöht die Leistungsbereitschaft der Schüler.
Phasen der Anspannung und Zeiten der Entspannung sollten im Tagesverlauf einander ablösen. Regelmäßige Bewegungsphasen sind eine gute Vorbereitung auf die sich anschließende konzentrierte Arbeit.
Bewegungsspiele tragen dem großen Bewegungsdrang von Kindern und Jugendlichen Rechnung und fördern das Anlegen verschiedener Lernspuren („doppelte Kodierung von Lerninhalten") im Gehirn.
Ein „Lernen mit allen Sinnen" fördert die Verankerung und Vernetzung neuer Inhalte. Motorische und sensorische Erfahrungen beim Lernen haben eine zentrale Bedeutung für Verarbeitungs-, Speicherungs- und Erinnerungsprozesse.
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1 Aufgrund der besseren Lesbarkeit ist in diesem Buch mit Schüler auch immer Schülerin gemeint, ebenso verhält es sich mit Lehrer und Lehrerin etc.