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Der Plan zum Raub der Brentlow-Lohngelder mußte geändert werden. Dicker Nebel lag an diesem Novembermorgen über London und machte eine Flucht im Auto unmöglich. Da war's besser, zu Fuß abzuhauen und sich mit dem Zaster in der grauen Suppe zu verlieren.
Der neue Plan hätte glänzend geklappt, wenn es nicht einen für die Gangster peinlidien Zwischenfall gegeben hätte. Der einzige Mensch, der sidi im Augenblick des Überfalls nur wenige Meter von der Bank entfernt befand, war ein Cop, der dienstfrei hatte und Zivil trug.
Sergeant Murdon sdialtete schneller als die Angestellten von Brentlow, die von dem plötzlichen Überfall wie gelähmt waren. Er hörte Rufe und sah einen Mann auf sich zukeuchen, der in einer Hand einen sdiweren Koffer und in der anderen einen Revolver hielt. Der Anblick der Waffe ließ Murdon handeln. Er sprang auf den Mann zu und griff nach dem Revolver. Es gab ein kurzes Handgemenge, ein paar wilde Schreie, und dann fielen zwei Schüsse.
Murdon brach mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht in die Knie und griff nadi seiner linken Schulter — der Gangster taumelte in den dichten Nebel und war verschwunden, ehe allen klar wurde, was geschehen war.
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Ungefähr eine Stunde später hörte Paul Wilmot von dem Überfall. Den Morgen über war nicht viel im Lagerhaus zu tun gewesen, denn die Lieferwagen wurden durch den Nebel aufgehalten. Darum hatte er sich's in seinem kleinen Büro hinten im Lager bequem gemacht und wartete auf den nächsten Transport. Sein Schreibkram war erledigt und alles aufgeräumt; er war ein