Bővebb ismertető
A. SymposiaSpátfolgen nach SchádeltraumenPrasident : E. HERMÁN - Lodz1-1 OBRADOR S., Madrid, Spanien - Probleme bei akutén Kopf-verletzungenlm ersten Teil des Berichtes wird eine Zusammenfassung der Hauptprobleme bei akutén Kopfverletzungen gegeben, wie sie beim Dritten Internationalen Kon-grefi für Neurochirurgie in Kopenhagen aufgezeigt wurden.Das wichtigste klinische Problem bei akutén Kopfverletzungen besteht darin, das Ausmafi und die Starke der Nervengewebsscháden in den verschiedenen Schichten der Grofihirnhemispharen und des Hirnstammes zu diagnostizieren und festzu-stellen, ob diese dauernd oder reversibel sind. Gehirnerschütterung, umschrie-bene oder multiple Kontusion, Ödem und ein eventuell vorhandenes Hamatom müssen erkannt werden, um eine gezielte Therapie und die Stellung einer ent-sprechenden Prognose zu ermöglichen.Vielfach findet sich eine Kombination dieser Lasionen in verschiedenen Berei-chen, was die Schwierigkeit einer Differentialdiagnose im Frühstadium erklart. AuBer den klinischen und neurologischen Befunden können auch Hilfsmethoden, wie EEG, Echoenzephalographie und zerebrale Arteriographie von grofiem Nut-zen sein. Die Entwicklung der verschiedenen Kurvenbilder des EEG ergibt inter-essante Befunde, obwohl ein Hamatom dadurch nicht erkannt und fokaié Verande-rungen bei Schadigungen mit verschiedenartigem pathologischem Befund (Kontusion, Hamatom, Ödem) auftreten können. Eine Arteriographie ist stets durch-zuführen, um das Vorhandensein einer raumfordernden Lasion (Hamatom, lokale Kontusion) zu bestátigen oder auszuschlieBen.Eine Kontusion der Hemispharen oder des Mittelhirns kann in manchen Fállen auch langer andauernde Herdsymptome hervorrufen, wie motorische oder Sprach-störungen oder BewuBtlosigkeit viele Stunden nach dem Trauma, die mit der Entwicklung der ursprünglichen Verletzung (Ödem, Kreislaufveranderungen) und nicht mit der Entstehung eines Hamatoms zusammenzuhangen scheinen. Vom neurochirurgischen Standpunkt ist die Ausraumung des Hamatoms (extra-dural, subdural, intrazerebral) eine sehr dringliche MalBnahme, die gewöhnlich gute Ergebnisse zeigt, wenn keine weiteren bedeutenden Lasionen im Gehirn vor-handen sind. Bei umschriebenen Hirnschadigungen mit ausgedehntem Ödem und gesteigertem Druck im Schádelinneren kann eine starke Herabsetzung des Innen-drucks mit weitgehender Entfernung der geschadigten Hirnsubstanz (wenn mög-lich eine Lobektomie) lebensrettend sein.1-2 GRUNER J.E. , StraBburg, Frankreich - Histologlsche Lasionen als Folgeerscheinung von SchadelverletzungenDiese Lasionen sind vielfaltig und verschiedenartig. Oft stimmen sie auch mit dem klinischen Bild nicht überein.Der Vergleich mit den Lasionen bei schweren, frisch erfolgten Verletzungen