Bővebb ismertető
Das Archáologische Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und das Komitatsmuseum Béri Balogh Ádám veranstaltete mit dem Titel „Die Sozialarchaologie des 4. Jahrtausends - die Lengyel - Kultur und die umliegenden Kulturen " vom 9-12. Mai 1985. in Szekszárd eine internationale urgeschichtliche Konferenz. Auf der Veranstaltung - deren Protektoren József Császár, Vorsitzende des Komitatsrates und Akademiker Sándor Bökönyi, Direktor des Archaologischen Instituts waren - habén sich ausser Ungarn Gáste aus Österreich, aus der Tschechoslowakei, Frankreich, Jugoslawien, Polen, aus der DDR, aus der BRD, Italien und Rumanien, insgesamt 65 Personen eingefunden. Anlasslich der Tagunggedachte man auch der Tatigkeit des Gründers, des ersten Direktoren des Szekszárder Museums und seiner Ausgrabungen vor lOOJahren, hinsichtlich dessen, dass die Entdeckung der Lengyel Kultur sein Verdienst ist. Diefeierliche Eröffnung der Konferenzfand am 9. Mai in Szekszárd, im Haus der Künste statt. Hier begrüsste dr. Ferenc Vadas die Teilnehmer. Die Konferenz hat József István, der Stellvertrende Vorsitzende des Komitatsrates eröffnet, und zugleich das Komitat den Gasten kurz vorgestellt. Nach Verklingen der Eröffnungsrede erhob sich dr. Nándor Kalicz, Abteilungsleiter des Archaologischen Instituts zum Worte. Er sprach über die Aktualitat der Tagung, über die Tatigkeit von Mór Wosinsky und über die Lengyel-Kultur. Er ausserte, dass sich mit der Problematik der Lengyel - Kultur bereits mehrere internationale Konferenzen befassten, in Ungarn aber diese die erste ist, und deshalb ist es sehr aktuell, dass die Fragen dieser Epoche auch in unserer Heimat erörtert werden. Nach den begrüssenden, würdigenden Worten erklangen Werkevon Franz Liszt und Béla Bartók, interpretiert von ausgezeichneten Künstlern. Nach der feierlichen Eröffnung besichtigten die Teilnehmer der Beratung das Museum Béri Balogh Ádám, wo anlasslich der Konferenz eine Ausstellung mit dem Titel „Die Lengyel - Kultur im Komitat Tolna " arrangiert wurde. Die A usstellung veranstaltete István Zalai-Gaál aus dem Materiül der eigenen Ausgrabungen und aus dem des Mór Wosinsky. Der Schauplatz der Vorlesungen war das Fortbildungsinstitut des Tolnaer Komitatsrates. Auch hier sicherten wir Unterkunft und Verpflegung. Nachmittags begann die wissenschaftliche Arbeit mit den Vorlesungen von H. Hauptmann, M. Séfériadés, G. Lazarovici, Z. KalmarundR. Hachmann, und am nachsten Tag (10. Maijfortsetzte man mit den Vorlesungen von G. B. Montanari undB. Bagolini. P. Biagi undB. Bagolini sowie B. Bagolini, N. Tasic, F. Horváth, N. Kalicz, I. Zalai-Gaál, I. Lengyel und E. Fráter, L. Bartosiewicz und A. Choyke, V Pavuková sowie J. Pavúk. Am dritten Tag (11. Mai) standén S. Bökönyi, I. Neugebauer-Maresch, J. W. Neugebauer. P. Kosturik, J. Kovárník, I. Pavlú und M. Zápotocká am Rednerpult.