Bővebb ismertető
PrologHattie lag schlafend neben Tess, zusammengerollt und an sie geschmiegt wie eine sanft atmende Schlafmaus. Sie schien instinktiv zu wissen, wann Mark nicht da war, dann schlich sie sich leise, um ihre Mutter nicht zu wecken, herein, sodass Tess, erst wenn das frühe Morgenlicht durch die Vorhänge sickerte, Hatties Atem an ihrem Gesicht und ihre Hand federleicht wie ein Schmetterhng auf ihrem Arm spürte und von den geflüsterten Worten aufwachte: Ist es Morgen?Für Hattie war dies das sicherste Plätzchen der Welt, und Tess, der es nie erlaubt gewesen war, ins Bett ihrer Eltern zu schlüpfen, hätte im Traum nicht daran gedacht, sie wegzuschicken. Heute Nacht drehte sie sich um, legte zärtlich einen Arm um ihre Tochter und lächelte in der Dunkelheit. Das ist der vollkommene Frieden, dachte sie, als Hattie leicht zuckte, versunken in ihre lebhaften Kinderträume von Sand und Meer und einem an einem blauen, blauen Himmel flatternden Drachen.Ziemlich früh am Morgen wachten sie beide gleichzeitig auf. Hattie riss die Augen vor Staunen weit auf, weil sie immer noch im Haus waren, ohne die Jungs, und weil sie Tess ganz für sich allein hatte.Gehen wir schwimmen?, wisperte sie.Sie mussten bis zehn Uhr das Haus räumen. Tess stützte sich auf einen Ellbogen und schaute auf den Wecker. Es war kurz nach sieben, und ein blasses Licht drang schon wie ein Gespenst durch die Ritzen der dick gefütterten Vorhänge -ein Versprechen auf strahlenden Sonnenschein. Ja, sagte