Bővebb ismertető
ÄgyptenLandschaft und MenschSchöne Göttin, Himmelstochter, mit dem vollen Wasserkruge, den dein Bruder dann zerschmettert, daß es wettert Ungeivitter, Blitz und DonnerlHerder, aus den VolksliedernDer junge StromIn der großen einsamen, lange unerforschten und unzugänglichen Wildnis Die Quelle vulkanischer Gebirgszüge von Äquatorialafrika liegt das geheimnisvolle des Nil Quellgebiet des Nil. Das gewaltige Rund der hohen Gipfel steilt in der wolkenumschleierten, firn- und gletschergekrönten Spitze des Ruwenzori bis zu 5.130 m. Die Schmelzwasser und Zenitairegenfluten sammeln sich zu Seen und senden Flüsse und Bäche talwärts. Der stärkste Flußlauf, der 850 km lange Kagera, holt seine Wasser aus der Nachbarschaft des Kiwusees, windet sich in vielen Krümmungen durch ein tief eingeschnittenes Bett, reißt die Bruderquellen aus vielen kleinen Seen und Papyrussümpfen mit sich und verströmt in den Viktoriasee1, das größte Binnengewässer Afrikas, den drittgrößten Binnensee der Erde. Die dem See zugeführte Wassermasse des Kagera ist so gewaltig, daß sie ihm dazu verhalf, als Quellast des Nil zu gelten.Dieses Seenhochland unter dem Äquator ist noch ein Dorado der Tierwelt. Auf den Felsen im Wasser sonnen sich Krokodile, Nilpferde suhlen sich, Elefanten, Nashörner, Büffel und Antilopen kommen zur Tränke. Nackte, dunkelhäutige Menschen baden an den Ufern, weiden ihre Tiere auf den grünen Streifen und holen sich, im Einbaum rudernd, Fische aus den Fluten. Und darüber kreisen Vögel in bunten Scharen, große und kleine, unter den hier beheimateten auch solche, die vor der Kälte des nördlichen Winters über das Meer in diese Gegenden geflogen sind. Doch ihre Heimat ist der Norden. Hier werden sie keine Jungen ausbrüten. Jahrtausende hindurch forschten die Menschen nach dem Quellgebiet des Nil. Schon für den Römer bedeutete der Ausdruck caput Nili quaerere = die Quelle des Nil suchen soviel wie sich um etwas Vergebliches1 Victoria Njansa hat eine Wasserfläche von 68.500 km1. Im Vergleich dazu beträgt zum Beispiel der Flächeninhalt der Schweiz 41.295 km', der Österreichs 83.850 km*.