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Alaskafüchse
Die zweimotorige Maschine des Military Air Transport Service war gegen siebzehn Uhr von Portland abgeflogen, als die Sonne noch hoch über dem Pazifik stand. Sie strahlte erbarmungslos zu den Backbordfenstern herein. In diesem Flugzeug gab es wenig Komfort. Die Passagiere — zwanzig Soldaten, zwei Zivilisten — safíen beengt, in dumpfe Wárrne eingehiillt, umgeben von Gerüchen. Drei endlose Stunden lang zog die kanadische Westküste unter ihnen dahin, mit ihren wildzerklíifteten Inseln, blafigrünen Nadelwáldern, vertráum-ten Fjordén und den rotbraunen Felsen, an die der Stille Ozean brandete. Weifie Schaumketten sáumten das Land.
Keiner der Reisenden sah hinab. Es war eine Versammlung hart-gesottener Mánner, sie kannten die Welt aus der Vogelschau, und das Motorengebrumm schláferte sie ein. Nur etwas zog ihre Blicke gelegentlich an: die Frau in der zweiten Reihe auf Backbord. Denn sie war so jung und so blond, ihre Haut so pfirsichfarben und zart, wie es sich Soldaten wünschen. Der Corporal, der hinter ihr safi, beugte sich ein paarmal vor, schnupperte verstohlen an ihrem Haar und blies ihr schliefilich in den Nacken. „Erfrischt es Sie?" fragte er.
„So nicht", antwortete Brenda Reed. „Vielleicht, wenn Sie die Zeitung nehrnen."
,Jhr gehorsamster Sklave", sagte der Corporal und begann, die trage Luft zu facheln. Dabei blinzelte er seinen Kameraden zu; alle sollten es sehen — sie hatte mit ihm gesproehen!