Bővebb ismertető
Phillip Tremont Es riecht nach MordJohn Mynandahl riß sich die Pyjamajacke vom Leib und wickelte sie um den Unterarm. Er taumelte zu Peggys Toilettentisch und zerschlug mit weit ausholendem Schwung den Spiegel. Dann ließ er sich auf den satinbezogenen Hocker davor fallen. Er legte die Arme auf das Durcheinander von zersplittertem Glas und zerbrochenen Kosmetikdöschen und den Kopf darauf. Sein Mund war an die Sperrholzplatte gepreßt, die die Rückwand des Spiegels bildete.So fanden sie ihn eine Stunde später. Sein Gesicht zeigte die Röte von reifen Kirschen, die für Kohlenmonoxydvergiftung typisch ist.Die Polizei gelangte zu der Feststellung, daß er den Spiegel in seinem benommenen Zustand irrtümlich für ein Fenster gehalten und ihn zerschlagen hatte, um frische Luft in seine nach Sauerstoff dürstenden Lungen zu bekommen.Peggys erster Mann, Ted Kleyberg, war vor drei Jahren auf fast die gleiche Weise gestorben. Nur daß Ted die Matratze selbst in Brand gesteckt hatte - aus Versehen.Peggy nahm damals das Geld aus Teds Versicherung, verkaufte die Möbel und das Haus, auf dem noch eine Hypothek lastete, und ging nach New York. Den größten Teil des Geldes steckte sie in eine kleine Boutique in Greenwich Village. Von Anfang an gingen die Geschäfte schlecht. Nach ein paar Monaten riß die Stadt direkt davor die Straße auf, um eine neue Kanalisation zu verlegen. Als die Kanalisation fertig war, war Peggy pleite.Aber John Mynandahl hatte sich in sie verliebt.Er war fünfundvierzig, siebzehn Jahre älter als sie. Ihm gehörte das Haus, in dem sie die Boutique eröffnet hatte, und noch acht weitere. John war kahl, dicklich, hatte Raucherhusten und trank zuviel. Trotzdem heiratete Peggy ihn.John kaufte Peggy ein schnittiges neues Luxusauto. Er kaufte ein Haus mit drei Schlafzimmern auf einem riesigen Parkgrund-