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DIE FREUDE
Reden wir von der Freude. Der Freude, die aus Gott kommt, mit der Er uns überschüttet.
Christus hat gesagt: »Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn eudi« (Jo 14, 27).
Mehr noch hat er uns gesagt: » . auf daß meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde« (Jo 15, 11), und: ». . . Ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln« (Jo 16, 20).
Wenn unser Sinnen und Betrachten gelingt, dann werden unsere Traurigkeiten sich in Freuden verkehren, alle unsere Nöte und Bedrängnisse werden sich zu kostbaren Geschenken wandeln, unsere Verfehlungen werden uns klar vor Augen stehen, aber keine Verzweiflungen hervorrufen, sondern glückhaftes Bedauern: alles Bittere wird wie weggeblasen sein. Wir werden zu freudvollen Menschen, die begreifen, was ihnen geschenkt wurde. Wir werden diese Güte, diese Zärtlichkeit, dieses Entzücken entdecken, die aus der Vergebung kommen. Denn Gott will vergeben.
Wenn wir dessen inne geworden sind, wird Gott wieder Gott und unser Vater geworden sein. Wir aber seine Kinder.
Die diristliche Religion ist eine Religion der Freude. Das Evangelium ist eine Botschaft, geeignet, überall Freude hervorzurufen. Obwohl wir Menschen allzu oft und allzu leicht unser Gemüt verdüstern lassen, sind wir als Christen in erster Linie Boten der Freude und Zeugen der Unüberwindlichkeit des Lebens.
Die Freude wird uns von Christus nahegelegt, fast ist sie ein