Bővebb ismertető
Vorwort Die Erziehungswissenschaft besinnt sich gegenwartig auf zwei Grundbegriffe der Pádagogik: "Bildung" und "Allgemeinbildung". Das fordert uns zur Beantwortung der Frage heraus, ob diese altén Begriffe heute noch haltbar sind. Es ist Auffassung der Arbeitsgruppe Friedenspádagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, daB wir an diesen Begriffen nur festhalten können, wenn wir sie mit den gegenwartigen und zukünftigen "Bildungs"-Aufgaben verbinden. Wir dürfen den Bildungsbegriff nicht dazu verwenden, eine neutralistische Erziehung zu favorisieren, in der die gesellschaftlichen und die politischen Bedingungen aus der Erziehung herausgehalten werden. Wir müssen ihn vielmehr mit den alltaglichen, hautnahen Erziehungsproblemen unserer Zeit verbinden. Bildung und Allgemeinbildung werden so erst wieder zu wirklichen "allgemeinen", d.h. die Öffentlichkeit, die Gemeinschaft und Gesellschaft (Polis) elementar angehenden Grundbegriffen. Zu den Beitragen in Übersicht: Peter Kern stellt an Wolfgang Klafkis "Kontúrén eines neuen Allgemeinbildungskonzepts" Fragen nach dem politischen Gehalt dieses neuen Bildungskonzepts und nach einem neuen Begriff von politischer Bildung. Dieses betrifft die Verarbeitung der aktuellen Not der Überlebensproblematik, der sich auch die didaktischen Theorien stellen müssen. Politische Bildung kann nur in Verbindung mit einer neuen, allgemein verbindlichen Ökoethik sinnvoll sein, unter die Kern alle die humánistischen Imperative setzt, die im Atomzeitalter Leben aufrecht erhalten können. Dies hat wichtige Konsequenzen in der Ausbildung von Wissen und Können und der Befahigung zu Gewaltfreiheit. Peter Heitkámper sieht in der Bildung einen Faktor zur Transformierung der Politik. Die politische Mitarbeit jedes einzelnen an der politischen Kultur ist gefordert. Politische Bildung ist der Aufbau einer eigenen politischen Kultur, beim Subjekt selbst, in den gesellschaftlichen Institutionén, in denen das Subjekt arbeitet und zwischen den Staaten im internationalen Bereich. Sie ist die in das Gebiet der Padagogik fallende Transformation einer negativen Kultur mit Hilfe einer neuen Positivitát, deren Ansatze sichtbar sind. Rolf Huschke-Rhein geht den geschichtlichen Grundén für den Zustand des heutigen Bildungssystems nach. Er