Bővebb ismertető
0. Zur Einführung
Auf dem VIII. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands wurde die Aufgabe gestellt, den Übergang zur allgemeinen zehnklassigen Oberschulbildung zu vollenden. Der Parteitag bezeichnete die inhaltliche Ausgestaltung der zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule als wichtigsten gesellschaftlichen Auftrag aller Pädagogen.1 Die Grundlinien, Aufgaben und Maßstäbe der inhaltlichen Ausgestaltung unserer Oberschule sind auf dem VII. Pädagogischen Kongreß ausgearbeitet, vom VIII. Parteitag bestätigt und, eingeordnet in die Gesamtentwicklung des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik, weiter präzisiert und konkretisiert worden.
Mit dem „Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem", mit den auf dieser Grundlage ausgearbeiteten neuen Lehrplänen und anderen schulpolitischen Dokumenten wurde eine Schule konzipiert, die den Erfordernissen und Bedingungen der entwickelten sozialistischen Gesellschaft entspricht. Die Orientierung des VIII. Parteitages auf die inhaltliche Ausgestaltung unserer Oberschule besagt, daß nunmehr alle Kräfte darauf konzentriert werden müssen, die eingeleitete Schulreform zu vollenden, das in den Lehrplänen festgelegte hohe Niveau der Bildung und Erziehung in jeder Schule, in jedem Unterrichtsfach und in jeder Klasse zu erreichen. Tausende Lehrer und Funktionäre des Volksbildungswesens beweisen in ihrer tagtäglichen Arbeit, daß diese Aufgabe lösbar ist, und sie entwickeln dabei vielfältige Initiativen und großen Ideenreichtum. Bei allem berechtigten Stolz auf das Erreichte dürfen wir jedoch, wie der Minister für Volksbildung in seiner Diskussionsrede auf dem VIII. Parteitag festgestellt hat2, nicht übersehen, daß wir im
Vgl. Honecker. E.: Bericht des Zentralkomitees an den Vlil. Parteitag der SED. Dietz Verlag, Berlin 1971, S. I72.
1 Vgl. Honecker, M.: Hohe Bildung für alle Kinder des Volkes. „Deutsche Lehrerzeitung", Nr. 27/1971, S. 3/4.