Bővebb ismertető
Einleitung.
I. Die Entwickelung der Volkswirtschaft. Die Bedürfnisse der A„fgabe der Menschen, die sich ursprünglich nur auf die unentbehrlichsten Unterhalt- Volks"
, . wirtschaftslebre.
mittel erstreckten, habén sich bei fortschreitender Kultur immer mehr ver-mannigfaltigt und verfeinert. Das subjektive Begehren und Wünschen erhebt sich in unendlich vielen Regungen und Abstufungen, und mensch-liche Arbeit und Kunstfertigkeit sucht diesen Anforderungen nach Möglich-keit zu genügen. Die sachlichen áufieren Mittel zur Befriedigung unmittelbar persönlicher menschlicher Bedürfnisse bezeichnen wir — vorbehaltlich einer spáteren weiteren Fassung des Begriffs — als Güter. Wird nun gefragt: „Wie verschafft sich der Mensch die für ihn notwendigen oder erwünschten Güter?", so ist diese Frage bedeutungslos, wenn es sich um Güter handelt, die jedem stets in beliebiger Menge frei zur Verfügung stehen. Es sind dies die sogenannten „freien Güter", die aber in der heutigen Kulturwelt kaum noch anders als durráf Sonnenstrahlen und Luft — und auch diese in vielen groiüstádtischen Wohnungen in recht schlechter Qualitat — ver-treten sind. Jene Frage hat alsó nur Bezúg auf solche Güter, die nicht ohne weiteres frei erreichbar sind, sondern nur mit irgendeinem Aufwand, und zwar im allgemeinen mit einem Aufwand menschlicher Arbeit erlangt werden können. Diese bezeichnen wir als „wirtschaftliche Güter". Die Herstellung der wirtschaftlichen Güter durch Arbeit nennen wir Produktion. Demnach schlieBt die obige Frage zunachst die andere ein: wie werden die Güter produziert? Sie aber kann unter verschiedenen Gesichtspunktenbeantwortet werden. Einmalunter dem rein technischen. Es ist dann für die einzelnen Güterarten anzugeben, welche Rohstoffe zu ihrer Herstellung verwendet werden, welche Stufen der Verarbeitung das Material durch-láuft, welche Maschinen angewendet werden, was durch menschliche Arbeit zu leisten ist, welcher Erfolg in Qualitat und Quantitat des Produkts bei einer gegebenen Art des Betriebs erreicht wird. Andere Fragen aber gehen vom Standpunkt des privátén Interesses des Produzenten aus: mit welchem Aufwand an Arbeit oder an anderen Gütern ist das Produkt zu-stande gekommen, und wie mufl die Produktion und der ganze Betrieb
Dia Kultur der Gegenwart. II. 10. i. I