Bővebb ismertető
EinleitungAlpenpflanzen sind Gewächse, deren Hauptverbreitungsgebiet oberhalb der Baumgrenze liegt. Je nach der Lage (Südhang oder Nordhang, windgeschützte Stelle oder exponierter Grat) finden wir die Baumgrenze schon bei 1700 m oder aber erst bei 2300 m. Sie ist keine Grenzlinie, sondern eine Zone, wo die letzten Bäume im harten Kampf um ihre Existenz ein verkrüppeltes Aussehen bekommen - wer kennt sie nicht, die Wettertannen, Lärchen und Arven der Kampfregion! Und oberhalb dieser Zone liegt das Reich der Alpenblumen, die uns auffallen durch ihre Größe und Farbenpracht. Auch sie haben einen besonderen Existenzkampf zu führen, den wir verstehen, wenn wir uns ihre besonderen Lebensbedingungen vergegenwärtigen.Die Temperatur ist an schönen Sommertagen wohl ziemlich hoch, bei schlechtem Wetter, in den Nächten und im Frühling und Herbst aber recht niedrig. Die Alpenpflanzen müssen also sehr widerstandsfähig sein gegen tiefe Temperaturen. Die Samen vieler Alpenpflanzen müssen sogar Frosttemperaturen erlitten haben, um keimen zu können.Die günstige Entwicidungszeit ist l(urz: Juni bis August. Einen Frühling gibt es kaum, der Winter wird vom Sommer direkt abgelöst. Während des kurzen Bergsommers muß die Alpenpflanze sprießen, wachsen, blühen, ihre Früchte ausreifen lassen und ihre Samen verbreiten. Die meisten Alpenpflanzen sind ausdauernd, nur 4% sind einjährig und müssen in 2-3 Monaten keimen, wachsen, blühen, Früchte bilden und Samen ausreifen lassen.Die Sonnenbestrahlung ist sehr intensiv in großen Höhen und besonders reich an ultraviolettem Licht. Die Kraft der Höhensonne, die den Erholungsbedürftigen kräftigt und den Alpenwanderer bräunt, hat auch ihre besondere Wirkung auf die Lebensvorgänge in der Alpenpflanze: Sie verlaufen intensiver als m der Ebene unten, das Blühen wird beschleunigt, die Blüten werden größer und farbenprächtiger, da die ultravioletten Strahlen die Entstehung gewisser Farbstoffe und die Blütenbildung fordern und da Trockenheit und niedrige Temperatur die Bluten oft größer werden lassen.Der Boden ist oft sehr mager und an vielen Stellen wasserarm, uie Pflanzen müssen genügsam sein und haushälterisch umgehen mit dem wenigen, das sie als Nahrung vorfinden.