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VOM GOLDENEN ZEITALTER IM SCHWEIZERLANDuralten Zeiten so lang ist's her, es ist schon bald nichtehr wahr da gab es im Schweizerlande Birnen, die waren tausendmal gröfier als die, welche heute an den Báumen hangén; das waren eben die überwelschen Birnen. Wenn dann so eine überwelsche Birne abgefallen war, wurde sie in den Keller gerollt, und da zapfte man ihr den Saft ab, und der Spund lief alle sechs Werktage und den Sonntag dazu bei Tag und bei Nacht. Zwei Mánner sagten mit der grófién Waldságe den Stiel ab und fuhren ihn mit vier Rossen in die Ságemühle, allwo die Bretter für das Táferholz daraus ge-schnitten wurden.Da wuchs auch im Guggernell einmal eine so grofie Erd-beere, dafi die Sennen und ihre Sáue einen ganzen Sommer sich daran letzen konnten. Als aber die Erdbeere im Herbst vollends reif geworden war, fiel sie ab dem Stengel und rugelte die Halde ab und drückte noch eine Staffelwand ein.Im Thurgau gab?s Weinstöcke, die trugen Trauben, daran die Beeren so grófi waren, wie heutzutags die gröfiten Most-ápfel. Einem Weinbauer, der den Segen des Wümmet eben heimführte, fiel einmal eine Traube ab dem Wagen und kani unters Rad. Es tat einen Ruck, dafi der Mann vom Bock fiel. Erschrocken schaute er nach, was im Weg gelegen sei. Da sah er die Traube, hob sie auf und sagte: Gottlob, 's hát ka Beeri vertruckt!"Das war halt dazumal, als es noch Riesen und Zwerge im Lande gab; da hatten die grófién Leute im Simmental und auch anderwárts einen Schlag Rinder, der war für alle Stalle zu grófi. Drum liefi man das Vieh stets im Freien. Und Hörner hatten die Kühe, die waren so lang, wenn man um Ostern hineinblies, so kam der Ton um Pfingsten heraus. Wie die Tiere frafien, du glaubst es nicht! Einmal stand eins nahe am