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Vorwort
Es gibt wenigstens drei Gründe, warum dieses spannende Buch lesenswert ist: Erstens ist es die höchst ungewöhnliche Geschichte eines mutigen jungen Ehepaares, dessen Wirken sich in einer weitentfernten Region und kritischen Zeit vollzieht. Zweitens wirft es Licht auf die aktuellen Ereignisse in Kambodscha, einem kleinen Lande, dessen große Leiden von der übrigen Welt fast unbeachtet blieben. Drittens macht es die Art und Weise göttlichen Wirkens in Zeiten geistlicher Krisen und bei der Kundgebung dunkler Mächte deutlich.
Als persönliches Zeugnis ist die Geschichte jener von vielen anderen unerschrockenen Missionaren, die sich an der evangelistischen Front voll eingesetzt haben, nicht unähnlich. Die Namen und Orte sind verschieden, aber die Hingabe und der Glaube sind dieselben.
Im geschichtlichen Sinn unternimmt die Schilderung keinen Versuch, die Politik oder die Soziologie am Ort des Geschehens zu analysieren. Doch sie offenbart eine Menge über das Denken und die Motivation der Menschen, der Gläubigen wie der Ungläubigen.
Als ein Beispiel für geistliche Grundsätze zeigt die Geschichte ihren höchsten Wert. Sie demonstriert, daß Gott in der heutigen Welt am Wirken ist und seine Aktivität — ungeachtet aller menschlichen Unvollkommenheit — dort beschleunigen und intensivieren kann, wo die Lage von Streß und Herausforderung gekennzeichnet ist.
Nackter Glaube ist immer noch der Weg, um Resultate im Reiche Gottes sehen zu können. Ohne kirchliche Struktur, ohne organisierte Finanzierung und sogar ohne besondere Planung ist