Bővebb ismertető
Zwei Worte vorweg
Ist dieses nun ein Sachbuch oder ein Erzählungsband? Sagen wir so, daß die Kapitel mit ungeraden Ziffern mehr in die erste Kategorie passen, auch wenn sie ganz im Plauderton geschrieben sind, während die Kapitel mit geraden Ziffern eher in den Bereich Erzählung gehören, da sie nichts anderes sind als kleine Geschichten aus dem neapolitanischen Alltag, die ich zum Teil wirklich selber erlebt oder aber aus der Stadtchronik übernommen habe. Marotta und Piaton sind die beiden Führer durch dieses Buch: Marotta für die Teile, die das Kolorit wiedergeben, und Piaton bei den Dialogen zwischen Professor Bellavista in der Rolle des Sokrates und einigen seiner mehr oder weniger beschäftigungslosen Philosophieschülern. Gott und die Leser mögen mir den Vergleich verzeihen, ich meine hier natürlich nur das Genre und nicht etwa die Qualität der »Sache«.
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Dieses Buch, bei dessen Lektüre man sich also auf die Kapitel mit geraden Ziffern oder, je nach Einsatzbereitschaft des Lesers, auch auf diejenigen mit ungeraden Ziffern beschränken kann, ist mehr oder weniger wie eines jener alten Geometriebücher aufgebaut, in denen auf die jeweiligen Lehrsätze praktische Beispiele folgen. Die neapolitanischen Anekdoten in den Kapiteln mit geraden Ziffern sind also so etwas wie die praktische Beweisführung zu den philosophischen Theorien, die der Professor in seinen Dialogen über die Freiheit und die Liebe aufstellt.
Der Gedanke zu einem solchen Buch kam mir eines Tages