Bővebb ismertető
VORWORTUber die OstSlawen, unter ihnen auch über die Russen sprechen in erster Linie byzantinische Autoren vor dem Aufblühen des selbständigen slawischen Schrifttums. Deshalb ist die Untersuchung ihrer Frühgeschichte oine Aufgabe, die in nicht geringem Masse den Byzantinologen zusteht. So meint e3 auch die Sowjetwissenschaft, deren Standpunkt in dieser Hinsicht wohl als ausschlaggebend betrachtet werden kann /siehe z.B.: Z.V. Udal'oova,Sovetskoe vizantinovedenie za 50 let, Moskva 1969, 108 ff. 229 ff./.Von den turksprachigen bulgarischen Völkern geben seit ihrem Auftauchen zwischen dem Ural und der Wolga bis zum zehnten Jahrhundert in mancherlei Sprachen abgefasste Texte Kunde. Es unterliegt aber keinem Zweifel, dass wir den Grossteil unserer Auskünfte über sie den griechisch schreibenden byzantinischen Autoren verdanken. Um uns davon zu überzeugen genügt es, die bisher erschienenen Bande der grossangelegten QuollenSammlung der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften in die Hand zu nehmen /Fontes Graeci Historiae Bulgaricae, I-IX 1., Serdicae 1954, 1958, 1960,1962,1964,1965,1968,1969, 1971/. Auch die Herrscher Donaubulgariens liessen vor dem Auftreten von Zyrill und Method ihre eigenen schriftlichen Aufzeichnungen gewöhnlich ebenfalls griechisch in Stein hauen /siehe: Die protobulgarischen Inschriften. Herausgegeben von V. Be^evliev, Berlin 1963/.Die verschiedenen Gruppen der Bulgarotürken kamen sowohl im Kaukasus- und Pontusgebiet, als auch an der Donau mit dem oströmischen Staate bald in friedliche, bald in feindschaftliche Berührung. Dasselbe können wir auch über die protohistorischen ostslawischon Völkerschaften aussprechen, die zv/ar ein bischen weiter im Norden hausten, aber doch mit den Byzantinern in immer intensivere Verbindungen traten.Was wir im obigen von den alten Bulgaren und Slawen festgestellt haben, dasselbe gilt auch für die landeserobernden Ungarn und ihre Vorfahren im Osten. Die auf die Protomagyaren und auf die mit ihnen sicherlich oder vermutlich in Kontakt