Bővebb ismertető
I. Einleitung
A. Geschichte
Die wesentlichsten Baustoffe der Technik sind seit vorgeschichtlichen Zeiten Holz, Stein und Metall. Es läßt sich nicht angeben, wann zuerst die Darstellung der Metalle und Legierungen wie Bronze, Zinn, Blei, Kupfer, Messing und Eisen in die Technik Eingang gefunden hat. Sehr lange sind diese Schwermetalle — neben den Edelmetallen Gold und Silber sowie einigen wenigen anderen Metallen von untergeordneter technischer Bedeutung — die einzigen metallischen Werkstoffe der Technik geblieben. Erst vor wenigen Jahrzehnten konnten Leichtmetalle wie Aluminium und Magnesium als Werkstoffe für die Technik nutzbar gemacht werden, und sind dann zu ständig wachsender Bedeutung gelangt. Die Ausgangsstoffe, aus denen diese Leichtmetalle gewonnen werden, ihre Erze, sind auf der Erde weit verbreitet — Aluminium ist das am meisten verbreitete metallische Element in der Erdkruste — und können in roher Form ganz leicht gewonnen werden, während die Erzvorkommen für Eisen, Kupfer und andere Schwermetalle nicht unerschöpflich erscheinen. Infolgedessen hat man den Leichtmetallen die größte Bedeutung für die Zukunft prophezeit. Es erscheint tatsächlich nicht ausgeschlossen, daß in späterer Zukunft auf das gegenwärtige Eisen-Zeitalter ein Zeitalter der Leichtmetalle folgen wird. Dieses neue Zeitalter braucht nicht erst anzubrechen, wenn die Eisenerzlager nahezu erschöpft sind, sondern würde schon beginnen können, wenn es gelingt, Leichtmetalle von der Festigkeit des Stahls —solche gibt es seit dem Jahre 1909 — mit der für die allgemeine Anwendung notwendigen Wirtschaftlichkeit herzustellen.
1. Aluminium
Daß Aluminium trotz der weiten Verbreitung seiner Verbindungen erst vor 100 Jahren entdeckt und erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in größeren Mengen dargestellt werden konnte, ist kein Zufall, sondern erklärt sich aus der allgemeinen Chemie
Melchior, Aluminium 1