Bővebb ismertető
Einleitung
Unter allen literarischen Genres der amerikanischen Nationalliteratur wird dem Drama in den gängigen Literaturgesdiichten und Nadischlagewerken im allgemeinen eine recht bescheidene Rolle eingeräumt. Die Lyrik und die Epik beherrschen ohne Zweifel das Feld. Ja, man begegnet sogar Äußerungen - wie der von John Brown, dem Herausgeber von „Panorama der modernen Literatur: USA" in denen die Frage gestellt wird: „Gibt es ein modernes amerikanisches Theater?" und die einmünden in apodiktische Feststellungen wie: „Das amerikanische Genie hat seinen Ausdrude weniger im Drama, als vor allem im Roman und im Film gefunden." Gewiß kommen vor allem dem europäisdien Betrachter immer wieder Bedenken hinsiditlich der Originalität und Qualität dessen, was ihm in Fülle besonders nadi dem zweiten Weltkrieg an amerikanisdier Dramatik angeboten wird. Die deutsche Theaterkritik widerspiegelt diese Bedenken recht eindeutig. Schon 1929 schrieb der bedeutende Berliner Theaterkritiker Herbert Jhering über Eugene O'Neill: „Alles kehrt wieder. Ibsen und Strindberg, die das europäische Theater jahrzehntelang bestimmt haben, sind nach Amerika hinübergewandert. Was bei uns Endprozeß einer langen Entwicklung war, geistesgeschichtlich bedingt, seelenhistorisch begründet : der europäische Mensch in seiner psychologischen Isolierung, die Vorkriegszivilisation in ihrer individualistischen Betonung, das wird in Amerika übernommene Literatur Amerika sdiidcte uns seine Gebraudisware und fütterte damit das deutsdie Theater auf, bis es übersättigt war. Europa schickt