Bővebb ismertető
Dort oben, wo unsere Erde ein weißes Mützchen aus Schnee und Eis trägt, dort, sehr nahe am Nordpol, befindet sich ein weißes Land voller Gletscher, das ist Grönland. Allerdings ist Grönland kein Land, in Wirklichkeit ist es eine Insel, eine riesengroße Insel, ganz von Gletschern bedeckt. Nur an der Küste schimmert zwischen dem weißlichen Eise ein Stückchen grauen steinigen Bodens hervor. Und gerade hier haben sich Menschen angesiedelt, die Eskimos. Die nördlichsten Menschen der Welt. Weil nun diese mudgen Menschen, die sich nicht vor der Kälte fürchten. Tausende und Abertausende von Jahren keine Angehörigen anderer Stämme und Völker kennenlernten, nennen sie sich selbst Inuit, was auf deutsch ganz einfach Mensch bedeutet.
Gemeinsam mit den Eskimos leben auf Grönland auch Eisbären und Walrosse, Polarhasen und im Meer sogar Walfische und hauptsächlich Seehunde, die fettesten Seehunde, die von diesen nördlichsten Menschen der Welt gejagt werden. Das Fleisch der Seehunde ist nämlich ihre Hauptnahrung, und aus dem Fell der Seehunde nähen sie sich Kleider und Schuhe.
Die Eskimos sind ganz außergewöhnlich abgehärtete Menschen. Zu Hause tragen sie nur Hosen aus Seehundsfell, nichts weiter. Auch die Eskimokinder sind an die Kälte gewöhnt und laufen in ihrer Hütte, die bei den Eskimos Iglu heißt, beinahe nackend herum.
Wie sieht nun eigentlich so ein Eskimohaus aus? Der Iglu wird aus Holz errichtet und von außen mit Torfstücken belegt. Wenn der lange harte nördliche Winter kommt, so schützen die Torfstücke die dünnen Wände des Iglus vor dem einschleichenden Frost. Zur Hütte führt ein in die Erde gegrabener kurzer Gang, an dessen Ende sich eine Falltür befindet, das ist der eigentliche Eingang in den Wohnraum.