Bővebb ismertető
Gute Zeitschriften beginnen mit Manifesten. In Umbruchsituationen. Hier beginntkein Manifest. Wir beginnen trotzdem mit einer Zeitschrift.Für Ästhetik.Wollen wir einen Umbruch?Warum?Haben Ästhetiker sich nicht seit je an andere gehalten? Warum ein Organ nur für sie? Autismus als Konzept? Ja und: Ästhetik - was ist das?Ästhetik - sagen die Ästhetiker - das ist das, was wir tun. "angebote" knüpft an an ihre Existenzbedingungen: 1. Sammeln, was unter dem Zeichen Ästhetik, ihrer Theorie und Geschichte entsteht: Projekte, Ideen, Diskurse, Essays, Vorlesungsmanuskripte, Fragmente, Thesen, Angedachtes, Ansprüche auf gerade Entdecktes, Selbstbefragungen Ästhetik - sagt der Ästhetiker - ist aber nicht das, was der andere macht. Wir versuchen, mit dieser falschen Auffassung zu brechen: 2. Darstellen der für Ästhetik möglichen Denkalternativen, Konfrontationen unterschiedlichster Standpunkte, Öffnung aller inneren Fragestellungen hin zu benachbarten oder bisher als fremd aufgefaßten Disziplinen und insbesondere Aufgreifen von Anforderungen an marxistische Ästhetik, Erkunden von Fragen, die unsere sein müßten, Anregen von Arbeits- und Informationsbeziehungen - national, wie international."angebote" wird ein Organ der Arbeit sein, nicht des Verzehrs. Es steht allen an Ästhetik Interessierten offen zur Verständigung, als ein Organ der Bildung von Ästhetik."angebote" zielt auf Integration: nach innen auf Kooperation der verschiedenen, an Ästhetik arbeitenden Wissenschaftsdisziplinen, nach außen auf ein theoretisches Bedenken der Vermittlungen zwischen Kunst- und Gesellschaftsprozeß, zwischen ästhetischer Kultur und Politik, zwischen Gestaltung und Umgestal-