Bővebb ismertető
In gestrecktem Galopp jagte ein mächtiger schwarzer Hengst am grasbewachsenen Rand eines Feldwegs entlang. Seine Hufe hämmerten auf den Boden, wobei sie Erdkrumen und Grashalme gegen die Hecken schleuderten. Die schimmernde Mähne flatterte in dem Luftzug, den er durch sein eigenes Tempo erzeugte.
Die zierliche Gestalt, die auf dem Rücken des Pferdes saß, versuchte es durch Ermunterungsrufe noch anzutreiben; schmächtig und klein wie sie war, hätte man sie für ein Kind halten können. Bekleidet war der knabenhafte Reiter mit Reithosen und Stiefeln, die üppigen Locken, die ebenso tiefschwarz waren wie das glänzende Fell des Hengstes, flogen im Wind.
»Na, los doch, Diabolo«, rief der Reiter, und die Stimme gehörte unverkennbar einem Mädchen. Bei genauerer Betrachtung hätte ein Zuschauer unschwer feststellen können, daß die wilde Lockenpracht ein überaus feines Gesicht einrahmte, in dem die himmelblauen Augen vor Vergnügen nur so blitzten. Vom Reiter angefeuert, beschleunigte das kraftvolle Tier sein Tempo noch mehr.
Plötzlich griff das Mädchen mit einem wahnsinnigen Kraftaufwand in die Zügel. Das riesige Pferd reagierte sofort, und, indem es seinen Galopp spontan abbrach, kam es bebend zum Halten. Nur einem hervorragenden Reiter konnte es gelingen, ein Pferd aus dieser Geschwindigkeit abrupt zum Stehen zu bringen.
In demselben halsbrecherischen Tempo erschien nun um die Ecke ein zweirädriger Zweispänner. Das zerbrechlich wirkende, hochsitzige Gefährt wurde von zwei Grau-