Bővebb ismertető
Ein strahlend blauer Himmel breitete sidi über Meer und Küste, ein Himmel wie Seide. Die Küste war noch fern, ein schmaler, dunkler Streifen im Dunst des Horizonts, kaum erkennbar im flirrenden Licht, gegen das Angélique ihre an die Dämmerung der Kabine gewöhnten Augen schützen mußte. Hinter sich wußte sie die untersetzte, reglose Gestalt des Matrosen, den Monsieur de Breteuil, Gesandter des Königs von Frankreich, während der Stunden, die sie täglich an Bord verbringen durfte, um die frische Meeresbrise zu atmen und sich von der stickigen Hitze der engen Kabine zu erholen, mit ihrer Bewachung betraut hatte. Er folgte ihr wie ein Schatten, lautlos in seinen Segeltuchschuhen, schweigend und aufmerksam jede ihrer Bewegungen beobachtend, obwohl das Meer ihr keine Fluchtmöglichkeit bot.Unter der die Augen beschattenden Hand spähte sie nach dem fernen Küstenstreifen hinüber, der sich allmählich deutlicher am Horizont abzuzeichnen begann.Schon glaubte sie im Grün der Hügel weiße Häuser, einen Kirchturm zu erkennen, oder war es nur täuschende Vorspiegelung, Blendwerk der in der Sonnenglut zitternden Luft, wie sie es oftmals in der Wüste erlebt hatte?Was mochte sie dort drüben, in der Heimat, erwarten? Mutlos wandte sie sich um. Was ihr an Gewißheit geblieben war, lag hinter ihr. Alles was sie unternommen hatte, um Joffrey wiederzufinden, war vergeblidi geblieben. Unbesonnen, dem Befehl des Königs zum Trotz, hatte sie sich in