Bővebb ismertető
BIOMETRISCHE ANALYSE DER IMMUNANTWORTEN VON ZWECKS ERZEUGUNG DES DIPHTHERIE-ANTITOXINS HYPERIMMUNISIERTEN PFERDEN*
Von
R. BACKHAUSZ, G. SZAKMÁRY, I. JUVANCZ und P. CSÁKI
Impfstoffproduktions- und Forschungsinstitut „HUMÁN", Staatliches Serum-institut „Phylaxia", und Forschungsinstitut für Mathematik der ung. Akademie
der Wissenschaften, Budapest
Bei der Produktion antitoxischer Sera wenden die Impfstoffproduk-tionsinstitute gewöhnlich empirisch ausgearbeitete und voneinander oft wesentlich abweichende Immunisierungsmethoden an. Die Aufklarung der immunologischen Regelmassigkeiten bezüglich der llyperimm unisierung wird durch den Umstand erschwert, dass man in der Praxis sowohl am Menschen, wie an Versuchstieren gewöhnlich die Wirkung von bloss einigen Antigenreizen untersucht. Die Immunologen der Impfstoffproduktions-institute trachten die Fragen der Hyperimmunisierung zu klaren; ihre Arbeit wird jedoch durch Probleme wirtschaftlicher Natúr erschwert, Preis und Erhaltungskosten von Pferden und Rindern sind wesentlich höher, als die bei den üblichen Versuchstieren entstehenden Kosten. Daher vertauscht ein Institut sein für richtig befundenes Immunisierungsver-fahren nur ungern mit einem neuen.
Nachfolgend beschrieben wir die biometrische Analyse der Wertbemes-sungsuntersuchungen, die wir im Zusammenhang mit der Hyperimmunisierung von Pferden durchgeführt habén. Die Auswertung der Erfahrungen, die wir mit 752 Pferden gemacht habén, bietet zugleich die Möglichkeit einige Fragen der Hyperimmunisierung zu beantworten.
Material und Methoden
1. Antigéné
a) Diphttierie-Toxin: Der Stamm PW. 8 wurde auf dem Nahrboden von Linggood und Fenton [1] gezüchtet und durch einen Seitz EK-Filter filtriert.
b) Diphtherie-Toxoid: das Toxin wurde mit 0,4 % Formaldehyd ent-giftet.
* Nach einem Vortrag anlásslich der I. Konferenz der Impstoffproduktions-institute der sozialistischen Lánder, Budapest, 28. September —1. Október, 1961.