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VON DER OBJEKTIVITÄT DES ALLGEMEINEN UND VON DER ALLGEMEINHEIT DER OBJEKTIVITÄTJÓZSEF SZIGETIAkademiker, Lehrstuhl für Philosophie, Philosophische Fakultät der Loránd Eötvös Universität, Budapest1.Es ist kaum zu bezweifeln, daß seit dem geschichtlichen Zusammenbruch des klassischen deutschen Idealismus in den bürgerlich-philosophischen Richtungen unserer Tage ein sich vom Neokantianismus bis zum Neopositivismus, von Rickert bis Quine erstreckender nominalistischer Standpunkt herrschend wurde, der die Objektivität des Allgemeinen negiert, obwohl das in manchen Fällen durch eine axiologische oder phänomenologische Färbung verhüllt wird. Der Begrill der Objektivität ist hier in seiner primären Bedeutung, in der der wirklichen, empirisch gegebenen Bewußtseinsunabhängigkeit zu verstehen und nicht in der sekundären Bedeutung, der nach unsere Theorien bei bestimmten Bedingungen je eine relative Totalität der Wirklichkeit auf adäquate Weise widerspiegeln.Die nominalistische Negation der Objektivität des Allgemeinen ist aber im wesentlichen eine Fortsetzung der früheren Anerkennung wenn .auch mit umgekehrtem Vorzeichen deren letzter Repräsentant die Hegeische Philosophie mit ihrem Begriffsrealismus war. Denn: wenn der Standpunkt, der das Allgemeins als begriffliche Entität für die wesentliche Bestimmtheit der bewußtseinsunabhängigen Wirklichkeit, für eine extramentale Entität hält, mit dem Standpunkt auch nicht gleich ist, der diese extramentale Entität wieder in das empirische oder transzendentale Bewußtsein zurücknimmt, indem er das Allgemeine als einen Begriff in mente betrachtet, werden dem extramentalen und intramentalen Allgemeinen in beiden Fällen die gleiche Natur und der gleiche geistig-begriffliche Charakter zugeschrieben. Näher betrachtet erweisen sich so der Nominalismus und der Begriffsrealismus als verschiedene Formen ein und desselben philosophischen Idealismus, der sich von Zeit zu Zeit erneuert und eigenartige Varianten entwickelt. Ihr Unterschied besteht im wesentlichen in dem des subjektiven und objektiven Idealismus, ihre Kämpfe und Gegensätze verschärfen die inneren Widersprüche des gleichen historischen und ideengeschichtlichen Grundes.2.Am Anfang war zwar der Nominalismus, wie der junge Marx vermerkte, die mittelalterliche Form des Materialismus, welche die städtische Kultur des zivilisierten Feudalismus ins Leben gerufen hat; ihre Nach-