Bővebb ismertető
ir möchten Jesus sehen" (Johannes 12, 21). Der von einigen Griechen, die zum Osterfest nach Jerusalem gepilgert waren, dem Apostel Philippus vorgetragene Wunsch klingt im Geiste noch heute nach, mitten unter uns.
Das Antlitz Jesu zu sehen ist das Bestreben eines jeden Jüngers Christi, um Ihn dann der Welt mit seinen Worten und Werken verkündigen zu können.
Allein in Christus, der „gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8) ist, erfüllt sich in Wirklichkeit das Streben des menschlichen Herzens und finden seine innersten Fragen eine angemessene Antwort. Denn das Geheimnis des Menschen findet nur im Geheimnis des Fleisch gewordenen Wortes zum wahren Licht
Jesus Christus macht den Menschen dem Menschen selbst voll kund und erschließt ihm seine höchste Berufung (vgl. Zweites Ökumenisches Vatikanisches Konzil, „Gaudium et Spes", 22, 2). Das Reich Gottes ist nicht nur eine Lehre, es ist vielmehr vor allem eine Person, die das Antlitz und den Namen Jesus von Nazareth trägt, das Bild des unsichtbaren Gottes.
Schon seit Anbeginn der christlichen Geschichte haben auch die Kunst und die Künstler ihren bedeutsamen Beitrag dazu geleistet, das Antlitz des Heilands vorzustellen.
Die Evangelien geben keine Einzelheiten preis, die zu einer Kenntnis des äußeren Aussehens des Herrn verhülfen. Die Versuche, das Antlitz Christi in einem Bildnis auszudrücken, knüpfen nur an seinen Worten, seinen Gesten, seinem Verhalten gegenüber den Menschen an sowie an seinem Leben, von der Geburt bis zur Passion, zum Tod und zur Auferstehung.
Aus den von der Kreativität jedes einzelnen Künstlers neu ausgelegten Quellen haben diese ihre Inspiration geschöpft. Große Meister oder unbekannte Maler und Bild-