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Antibakterielle Therapie in der pädiatrischen Praxis [antikvár]

G. Erdmann

 
Einleitung Die moderne Medizin strebt unter anderem die Eradikation sámtlicher Infektionskrankheiten und aller Infektionen überhaupt an, doch blieb das bisher noch eine utopische Forderung, obwohl wáhrend der letzten Jahrzehnte wesentliche Fortschritte hin zu diesem erklárten Ziel gemacht wurden. Auch die Kinderheilkunde hat davon wesentlich profitiert; denn vielen Infektionskrankheiten, besonders den bakteriell bedingten, wurde energisch Einhalt geboten. Dies gelang durch Verbesserung der allgemeinen Hygiene (Expositionsprophylaxe),...
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Einleitung Die moderne Medizin strebt unter anderem die Eradikation sámtlicher Infektionskrankheiten und aller Infektionen überhaupt an, doch blieb das bisher noch eine utopische Forderung, obwohl wáhrend der letzten Jahrzehnte wesentliche Fortschritte hin zu diesem erklárten Ziel gemacht wurden. Auch die Kinderheilkunde hat davon wesentlich profitiert; denn vielen Infektionskrankheiten, besonders den bakteriell bedingten, wurde energisch Einhalt geboten. Dies gelang durch Verbesserung der allgemeinen Hygiene (Expositionsprophylaxe), systematische Schutzimpfung (Dispositionsprophylaxe) und durch Chemotherapie im direkten Kampf gegen die Krankheitserreger. Begründer der Chemotherapie zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Paul Ehrlich, der diese neue Arbeitsrichtung parallel zur Immunotherapie vorantrieb. Die Existenz und eigengesetzliche Vermehrung lebender Krankheitserreger wird im und am Wirtsorganismus mit chemischen Mitteln beseitigt oder unterdrückt. Antibiotika besitzen im Rahmen der antibakteriellen Chemotherapie einen hohen Stellenwert. Als Produkte von Pilzen und Bakterien stammen sie hauptsáchlich aus biologischen Quellen, sie lassen sich teilweise aber auch durch Synthese gewinnen. Moderne Antibiotika sind háufig maSgeschneidert, und zwar durch entscheidende Eingriffe an Molekülen, speziell durch Halbsynthese. Die Füllé der Antibiotika láíüt sich nur schwer überschauen, sie ist nicht zuletzt auf die Hartnáckigkeit und die Variationsbreite der zu bekámpfenden Krankheitserreger zurückzuführen. Der infizierte Organismus gewinnt mit Hilfe der Antibiotika (durch Bakterizidie oder Bakteriostase) die Fáhigkeit, pathogene Mikroben zu schádigen oder sie zu beseitigen. Der Überwindung der Infektion wird auf diese Weise Vorschub geleistet. Die endgültigen Heilungsvorgánge sind davon abhángig, ob der infizierte Patient über genügend Abwehrkráfte verfügt, um die Krankheit zu überwinden. Im Vergleich zu gesunden Erwachsenen können Kinder gegen pathogene Erreger oft nur ungenügend Widerstand leisten, vor allém in der ersten Lebenszeit. Ernsthafte Krankheitsverláufe bis hin zur Sepsis sind bei mangelhafter Abwehr zu erwarten, selbst bei sonst relatív harmlosen Erregern. Ohne systematische Chemotherapie wáren manche Kinder verloren.

Termékadatok

Cím: Antibakterielle Therapie in der pädiatrischen Praxis [antikvár]
Szerző: G. Erdmann
Kiadó: Aesopus Verlag GmbH
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 3879490716
Méret: 160 mm x 230 mm
G. Erdmann művei
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