Bővebb ismertető
Vorwort der Frau Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Die Probleme der Arbeitswelt nehmen in der forschungspolitischen Entwicklung der letzten Jahre eine vorrangige Stellung ein; sie záhlen zu den Schwerpunktbereichen der materiellen und ideellen Forschungsförderung durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. In die kultur- und sozialpolitischen Zielsetzungen der österreichischen Forschungskonzeption wurde daher auch der Bereich der Geschichte der Arbeiterbewegung als Schwerpunkt einbezogen; er hat in den Arbeiten des 1973 gegründeten Projektteams Geschichte der Arbeiterbewegung" seinen Niederschlag gefunden. Das Projektteam umfaflt die Vertreter der universitáren und auBeruniversitáren Forschung, die auf dem Gebiete der Geschichte der Arbeiterbewegung arbeiten. In regelmáBigen Tagungen und umfassenden Diskussionen habén die Experten die Vorschláge zum systematischen Ausbau des Forschungsschwerpunktes formuliert. Neben vielen Forschungslücken, die sich aus der jahrzehntelangen mangelnden Befassung mit dieser Thematik, die für politische Fragestellungen wie für ökonomische, sozial- und kulturhistorische Probleme von gröBter Relevanz sind, ergab sich nicht zuletzt als eines der schwerwiegendsten Mankos das Fehlen bibliographischer Hilfswerke. Als grundlegende Arbeit wurde vom Projektteam daher die Erstellung eines Dissertationsverzeichnisses österreichischer Arbeiten zur Geschichte der österreichischen und internationalen Arbeiterbewegung vorgeschlagen und in Angriff genommen, um einen Überblick über diesen Bereich der universitáren Geschichtsforschung zu erhalten. NaturgemáB ermöglicht dies, Lücken aufzuzeigen und in Zukunft Arbeitsvorhaben der Studenten auf interessante gesellschaftliche Fragestellungen zu lenken. Ich möchte abschlieftend allén Mitgliedern des Projektteams sowie dem Redaktionsteam meinen aufrichtigen Dank für die sehr mühevolle Erstellung des vorliegenden höchst erwünschten Verzeichnisses aussprechen, im besonderen den beiden Damen Maimann und Böhm und nicht zuletzt Professor Stadler. Dr. Hertha Firnberg