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Bogdan Brukner - Archaeologia Iugoslavica XIX. [antikvár]
 
DER JUGOSLAWISCHE DONAURAUM UND ÄGÄA IM ENEOLITHIKUM NIKOLA TASIC Balkanoloski institut SANU Beograd NIKOLA TASiC wurde im Jahre 1932 in Beograd geboren. Er doktorierte an der Philosophischen Fakultet in Beograd 1964. Bis 1968 Kustos des Museums der Stadt Beograd, seitdem wissenschaftlicher Mitarbeiter des Balkanologischen Instituts der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Wichtigste Publikationen: Badenski i vucedolski kulturni kompleks u Jugoslaviji, Dissertationes IV, 1967: Crnokalacka bara (mit E. Tomic),...
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Bővebb ismertető
DER JUGOSLAWISCHE DONAURAUM UND ÄGÄA IM ENEOLITHIKUM NIKOLA TASIC Balkanoloski institut SANU Beograd NIKOLA TASiC wurde im Jahre 1932 in Beograd geboren. Er doktorierte an der Philosophischen Fakultet in Beograd 1964. Bis 1968 Kustos des Museums der Stadt Beograd, seitdem wissenschaftlicher Mitarbeiter des Balkanologischen Instituts der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Wichtigste Publikationen: Badenski i vucedolski kulturni kompleks u Jugoslaviji, Dissertationes IV, 1967: Crnokalacka bara (mit E. Tomic), Dissertationes VIII, 1969: Neolitska plastika, Beograd 1973; Praisto-rija Vojvodine (mit B. Brukner und B. Jovanovic), Novi Sad 1974: Praistorija jugoslovenskih zemalja. Vol. III — Eneolit (mit S. Dimitrijevic und B. Jovanovic); Metodologija istrazivanja u praistorijskoj arheologiji (mit B. Jovanovic) Beograd 1979. und noch über hundert Studien und Beiträge. Der Wunsch feste relativ-chronologische Verhältnisse zwischen Ägäa und ihren nördlichen, balkanischen Hinterlande im Eneolithi-kum, beziehungsweise in der frühen Bronzezeit aufzustellen, ist in der Tatsache enthalten, dass die Kulturen im entwickelten Süden chronologisch genauer bestimmt sind und in gesellschaftlich wirtschaftlicher Hinsicht auf einer höheren Stufe stehen. Nach den bisher festgestellten Verhältnissen sind die Kulturen im Donauraum, auf der Balkanhalbinsel und in Mitteleuropa gewissermassen verspätet im Verhältnis zu den Erscheinungen in Nordgriechenland (Thessalien, Mazedonien, Südthrazien) und noch mehr im Verhältniss zur Entwicklung der Kulturen auf den griechischen Inseln (Kreta, Zypern usw.). Und während im Norden auf dem europäischen Festland eneolithische Kulturen sich entwickeln, beginnen im Süden ihr Leben die Kulturen, welche die Bronze kennen und benützen, und die der neuen Metallzeit angehören. Für die richtige Lösung chronologischer und kultureller Verhältnisse zwischen dem jugoslawischen Donauraum und Agäa gibt es nicht viel Daten. Besonders schwer ist es die genauen Wege auf welchen sich diese Kontakte und diese Bewegungen im frühen und im entwickelten Eneolithikum des Balkanhinterlandes entfalteten festzustellen. Um diese Verhältnisse annähernd klarer darzustellen, werden wir gewisse Daten in Sicht nehmen, welche entweder in der Literatur bekannt sind, oder die für die Phänomena im Norden im Verhältnis zur Entwicklung der Kulturen im Süden von Bedeutung sein könnten. Hier meint man vor allem die Funde der »schnurverzierten« Keramik im weiteren Raum, von den Fundstätten des Donauraums im Norden bis zu jenen in Pelagonien, Mittelgriechenland, Thessalien, ägäischen Mazedonien und im Südthrazien, dann auch die Erscheinung der spezifischen Form des Anker-Anhängsels und, endlich, das Vorkommen der Bubanj-Salcu^a-Elemente auf den Fundstätten in Pelagonien und Thessalien, welche auf das Bestehen der Bewegung von Kulturen hinweisen, vom jugoslawischen und rumänischen Donauraum bis Nordgriechenland. Auf Grund der gennanten Elemente werden wir versuchen die relativchronologischen Rahmenverhältnisse zwischen den Kulturen im Karpatengebiet und im Donauraum einerseits, und der Kulturen Mittelgriechenlands anderseits, aufzustellen. Die Feststellung dieser Verhältnisse bietet weitere Möglichkeiten der präziseren Verbindung der Entwicklung zahlreicher mitteleuropäischer Kulturen des eneolithischen Zeitalters und der Kulturen der frühen Bronzezeit Thessaliens, Mazedoniens ode der Ägäa. Das Vorkommen der Schnurkeramik auf den Fundstätten Griechenlands ist eine der bedeutenden Angaben für die Verbindung der mediterranen Welt mit dem Donauraum. Auf den griechischen Fundstätten ist diese Keramik ohne Zweifel ein fremdes Phänomen, wie V. Milojcic, E. Hanschmann und andere Forscher mit Recht schliessen, welches sich an ein Durchdringen der Steppenvölker aus dem Osten im Laufe der eneolithischen Periode bindet.' In Thessalien und im ägäischen Mazedonien wurde sie auf mehreren Fundstätten entdeckt, von welchen hier Argissa-Magula, Pevkakia, Kozani, Kritsana, Dikili Tash und noch einige erwähnt werden.- Auf diesen Fundstätten ist die schnurverzierte Keramik hauptsächlich sicher stratifiziert, was die Möglichkeit bietet, sie in die chronologischen Systeme des Eneolithikums und der frühen Bronzezeit Mittelgriechenlands, Thessaliens und Mazedoniens einzufügen. Die vollständigste Ubersicht dieser Funde stammt von E. Hanschmann, welcher annimt, dass die Schnurkeramik auf den Fundstätten Mittelgriechenlands und Thessaliens nicht einem Zeithorizont angehöre', sondern auf Grund deren Vorkommen in der Kulturschicht mit den Funden der frühen oder der entwickelten Phase der frühen Bronzezeit differenzieren: die älteste und die jüngere Phase, von welchen die erste der Zeitspanne der frühen thessalischen Bron-

Termékadatok

Cím: Archaeologia Iugoslavica XIX. [antikvár]
Szerző: Bogdan Brukner , Ljubomir Bukvic Nikola Tasic
Kiadó: L'Association des Sociétés Archéoloiques de Yougoslavie
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 210 mm x 290 mm
Bogdan Brukner művei
Ljubomir Bukvic művei
Nikola Tasic művei
Bolti készlet  
Vélemény:
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