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Srizona-landiten
Roman von R. F. Garner
Sonne brütete über der Wüste. Aber in der Felswand lebten die Schatten.
Die Felswand fiel steil ab, und an ihrem Fuß begann nach einer kleinen Geröllhalde die Wüste, die hier jedoch die Nähe des Flusses ahnen Heß. Der Gila-River war der einzige Fluß, der mit seiner gelben, lebensspendenden Flut die Wüste durchzog. Man konnte ihn nicht sehen, weil die Felswand zwischen ihm und dem kleinen Stationsgebäude lag, das am Fuße der Felswand errichtet worden war. Am frühen Morgen war die Hütte gegen die mörderische Hitze der Sonnenstrahlen geschützt, aber wenn die Sonne senkrecht stand, dann gab es keinen Schutz mehr.
Jetzt stand der Glutball im Zenit.
Die beiden Männer, die im Schatten eines Felsvorsprunges mitten in der Felswand lagen, sprachen nicht zusammen. Sie lagen zusammengekauert, die Hüte ins Gesicht geschoben, unbeweglich, und blickten aus halbgeschlossenen Augen zu der Poststation hinunter, die im Umkreis von 100 Meilen nicht ihresgleichen hatte.
Der Mann, der weiter am Rand des Vorsprunges lag, so daß die Sonne auf den vorderen Rand seines hellen, alten Stetsons schien, hatte ein schmales, von der Wüstensonne verbranntes Gesicht mit einem dimklen Stoppelbart.
Er trug ein Lederhemd, das über der Brust von einem Riemen zusammengehalten wurde, und eine abge-