Bővebb ismertető
Der kurze Wintertag ging zur Neige, die Sonne verbarg sich hinter dem Karachatsch-Berg. In den Schluchten des Tschatin-Dag verhallten die letzten Schüsse. Ich band die Láufe des erlegten Rehs mit dem Gewehrriemen zusammen, lud es auf die Schultern, und dann stiegen wir bester Laune, wie sie nur Jáger nach einer erfolgreichen Jagd kennen, zur winterfesten Unterkunft Charatanoz hinab. Am Fufie eines mit niedrigem Strauchwerk bestandenen hohen Felsens lagen mehrere Erdhütten und Stálle am Bachufer verstreut. Hier wollten wir die Nacht verbringen und im Morgengrauen, wenn die Rehe zur Asung trabten, erneut auf die Jagd gehen. Die Hunde empfingen uns mit bősem Bellen - was wollten die bewaffneten Mánner in diesem weltabgeschiedenen Winkel? Ein Mann mit wettergebráuntem Gesicht, breitschultrig und kurzbeinig, kam aus einer Erdhütte und beruhigte die Hunde. Wir wünschten dem Hirten einen guten Abend, klopften den Schnee von den Füfien und traten gebückt durch die niedrige Tür. Vor dem lodernden Herd safi ein altér Mann und flocht Sandalen aus weifigegerbtem Leder. Wir grüfiten. Der Alte hob den Kopf. Ah, willkommen, tausendmal willkommen", empfing er uns. Als er das erlegte Reh erblickte, sagte er dem breitschultrigen Hirten: Unsere Gáste kommen anscheinend von den Bergen, sind durchfroren, breite die Filzdecke am Herd aus und koche Brusttee - das wármt." Ich hángte das Reh an den Türpfosten, holté meinen Hirschfánger hervor und fragte: Was meinst du, Grofivater, taugt dein Feuer für einen Schaschlyk, wie?" Ein besseres Feuer als dieses findest du nicht, und angenehmere Gáste als euch kann ich mir nicht vorstellen", antwortete der Alte gemáchlich, drehte sich dem Hirten zu und sagte: Simon-dshan, sei so gut, schlachte das braune Lamm.u 1* 3