Bővebb ismertető
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Vorwort 2. Auflage
Die deutsche Übersetzung und Bearbeitung des bekannten Werkes von Hansten ,,Drug Interactions" erscheint nunmehr in der von H. J. Hengstmann besorgten 2. Auflage. Konzept und formaler Aufbau des Buches sind beibehalten worden. Deshalb gelten im Prinzip auch die im Vorwort zur 1. Auflage niedergeschriebenen Gedanken. Erfreulicherweise hat sich gerade im ersten Abschnitt über die eigentlichen Arzneimittelinteraktionen eine praxisnähere Beurteilung durchgesetzt.
Für die Zuordnung der internationalen Freinamen, generic names, zu den in Deutschland üblichen Handelsnamen wird auf die ,,Rote Liste" verwiesen, die jedem Arzt und Pharmazeuten zur Verfügung steht: Verzeichnis der chemischen Kurzbezeichnungen von Arzneistoffen.
Im übrigen erstaunt es nicht, daß der Umfang des Buches ebenso wie die Anzahl der Literaturzitate um fastein Drittel zugenommen haben. Darin splegeltsich die wachsende Kenntnis von Interaktionen und natürlich auch die inzwischen größere Zahl von Arzneisubstanzen wieder.
Möge das Buch auch in seiner 2. Auflage zur Sorgfalt in der Behandlung mit Arzneimitteln und zur genauen Beobachtung der Patienten anregen.
Mai 1981
H. J. Dengler
Vorwort zur 1. Auflage
Vorworte und Einleitungen von Büchern haben meist das Schicksal, nicht gelesen zu werden. Im vorliegenden Falle jedoch bitten wir den potentiellen Leser, eine Ausnahme zu machen. Dieses Buch bedarf nämlich einer Rechtfertigung und vieler Erklärungen.
In zahlreichen Ländern, speziell des angelsächsischen und skandinavischen Sprachraumes, ist der Begriff der ,,drug interactions" wohlbekannt und bedarf keiner besonderen Erläuterung. Man versteht darunter jene Probleme, die auftreten, wenn mehrere Medikamente gleichzeitig verabreicht werden, in sogenannten fixen Kombinationspräparaten oder in mehreren galenischen Formen nebeneinander. Es kann dabei zur Aufhebung und Verstärkung von Effekten kommen, neue, für Einzelsubstanzen nicht typische Nebenwirkungen können auftreten, kurzdiepharmakologischen Wirkungen der Einzelsubstanzen können in qualitativer wie quantitativer Weise verändert sein.